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Frauen-Power bei der Sportlerwahl - Das sind die Kandidatinnen

„Dortmunds Sportler des Jahres 2020“

Die Abstimmung zu „Dortmunds Sportler des Jahres 2020“ ist vorbei, doch wir stellen Euch noch einmal die Frauen vor, die sich den Titel holen wollen.

30.12.2020, 10:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Schlagfrau des Deutschland-Achters der Frauen: Tabea Schendekehl.

Die Schlagfrau des Deutschland-Achters der Frauen: Tabea Schendekehl. © DRV

Wird Tabea Schendekehl (Ruderin) Sportlerin des Jahres?

Tabea Schendekehls Geschichte klingt ein wenig verrückt: Die Ruderin des RC Hansa wurde 2016 nach dem EM-Titel mit dem Juniorinnen-Achter und der Silbermedaille bei der Junioren-WM von amerikanischen Universitäten regelrecht gescoutet. Die heute 21-Jährige hatte direkt nach ihrem Abitur vier Angebote im Email-Fach und entschied sich für die University of Washington in Seattle.

Seither wird ihr tägliches Leben vom Rudern und Studieren bestimmt. Im September reiste Schendekehl für die Ruder-Europameisterschaft in Posen über den großen Teich. Das sollte sich lohnen: Die Dortmunderin führte als Schlagfrau den seit vielen Jahren erfolglosen deutschen Frauen-Achter zu EM-Silber, und der Hunger ist noch nicht gestillt: „Jetzt wollen wir uns im Mai für Olympia qualifizieren“, verrät die Hanseatin.

Nationalspielern Lina Magull (M.) bejubelt einen Treffer im DFB-Trikot.

Nationalspielern Lina Magull (M.) bejubelt einen Treffer im DFB-Trikot. © picture alliance/dpa

Lina Magull (Fußballerin) ist Anwärterin auf den Titel

Lina Magull ist eine echte „Dortmunder Pflanze“, nur im falschen Trikot. Spaß beiseite, die Fußball-Nationalspielerin läuft in der Bundesliga inzwischen für ihren Lieblingsverein Bayern München auf, den sie sogar als Kapitänin aufs Feld führt. Magull lernte beim Hörder SC und Hombrucher SV das Kicker-Handwerk, spielte bis zur C-Jugend ausschließlich in Jungen-Teams und wechselte schon mit 13 Jahren nach Kaiserau ins Sportinternat.

Ihr Bundesliga-Debüt gab die 26-Jährige für den damaligen Triple-Sieger VfL Wolfsburg. Über Freiburg wechselte die meinungs- und dribbelstarke Mittelfeld-Spielerin 2018 zum aktuellen Tabellenführer der Frauen-Bundesliga nach München. Magull, 2013 bereits Dortmunds Sportlerin des Jahres, ist wichtiger Bestandteil der Nationalmannschaft.

Dana Bleckmann spielte sich aus der BVB-Jugend ins Bundesliga-Team.

Dana Bleckmann spielte sich aus der BVB-Jugend ins Bundesliga-Team. © Ludewig

Dana Bleckmann (Handballerin) steht für den Preis zu Wahl

Dana Bleckmann hat sich trotz ihrer erst 19 jungen Jahre im Haifisch-Becken Bundesliga durchgesetzt – als aktuell einzige Nachwuchsspielerin aus dem Talentschuppen der BVB-Handballerinnen. „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ nennt die im linken Rückraum spielende Rechtshänderin, die seit 2016 die schwarzgelben Farben trägt, als Lebensmotto.

Bleckmann kommt aus dem niederrheinischen Aldekerk und dort aus einer echten Handballer-Familie. Dani, so wird sie in der Mannschaft gerufen, ist übrigens verwandt mit DHB-Nationalspieler Julius Kühn, er ist ihr Cousin. 2017/18 schnupperte Dana Bleckmann neben ihrem erfolgreichen Wirken mit der BVB-A-Jugend erstmals Erstliga-Luft, seit 2018 gehört die Junioren-Nationalspielerin mit der Rückennummer 66 fest zum Kader. Und ihr Weg ist noch lange nicht zu Ende.

Wer wird Sportler des Jahres 2020?

Die Veranstalter-Gemeinschaft Mercedes Benz, Ruhr Nachrichten und Radio 91,2 plant für die 16. Auflage der Sportlerwahl ein besonderes Programm.

Die Sportlerwahl-Jury mit Olympiasiegerin Annegret Richter, Mercedes-Niederlassungsleiter Jörg Flocken, Stadtsportbund-Geschäftsführer Mathias Grasediek, Radio 91,2-Chefredakteur Mathias Scherff, RN-Sportchef Sascha Klaverkamp und RN-Sportredakteurin Petra Nachtigäller hatte eine Kandidatenliste mit mehr als 25 Sportlerinnen und Sportlern auf dem Tisch, die in diesem Jahr Besonderes geleistet haben.

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Jetzt geht´s looos! Auch 2020 gibt es die Wahl zu „Dortmunds Sportler des Jahres“, und Sie dürfen ab sofort abstimmen für Ihre Kandidaten in den Rubriken Frauen, Männer, Junioren und Mannschaften. Von Petra Nachtigaeller