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Bluthochdruck ist auch Frauensache?

Gesundheits-Tipp

Das stimmt. Das gilt besonders ab etwa dem 50. Lebensjahr, wenn sich die Hormone umstellen. Ab den Wechseljahren ist für Frauen die Gefahr besonders groß, dass die Blutdruckwerte steigen.

15.01.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bluthochdruck ist auch Frauensache?

Ab den Wechseljahren ist für Frauen die Gefahr besonders groß, dass die Blutdruckwerte steigen. © AOK/hfr.

Eine Rolle spielt dabei das veränderte Zusammenspiel der Hormone: der Östrogenspiegel sinkt ab den Wechseljahren, was sich ungünstig auf den Blutdruck auswirken kann. Bis dahin schützen die weiblichen Geschlechtshormone die Gefäße und tragen dazu bei, dass sie elastisch bleiben.

Daher sollten insbesondere ältere Frauen ihre Blutdruckwerte regelmäßig kontrollieren lassen. Ein unbehandelter Bluthochdruck kann gefährlich werden. Gefürchtete Folgen sind zum Beispiel ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt, eine Herzschwäche oder Nierenschäden. Weil sich die hohen Werte häufig nicht durch Symptome bemerkbar machen, wird Bluthochdruck auch als „stiller Killer“ bezeichnet.

Mehr Bewegung, Normalgewicht sowie eine salzärmere und ausgewogene Ernährung können dazu beitragen, den Blutdruck zu senken, so die AOK-Experten.