Anzeige

Frauen haben schlechtere Zähne?

Gesundheits-Tipp

Ja, das stimmt. Obwohl Frauen nachhaltiger in der Mundhygiene sind und häufiger zum Zahnarzt gehen, haben sie schlechtere Zähne und leiden mehr unter Zahnproblemen als Männer.

16.10.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
healthcare, dental health and problem concept - unhappy woman suffering from toothache at home

healthcare, dental health and problem concept - unhappy woman suffering from toothache at home © lev dolgachov

Die Deutsche Gesellschaft für geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGGZ) hat durch Studienauswertungen ermittelt, dass dies für Frauen in allen Altersgruppen und Lebensphasen gilt. Bei Mädchen setzt der Wechsel zu den bleibenden Zähnen früher ein als bei Jungen, ab 15 Jahren beginnen dann die geschlechtsspezifischen Veränderungen.

Im Zahnfleisch vorhandene Hormonrezeptoren reagieren zum Beispiel empfindlich auf die hormonellen Schwankungen von Östrogen und Progesteron in der Schwangerschaft und können zu Zahnfleischentzündungen führen.

Während und nach den Wechseljahren

Ähnliches gilt auch während und nach den Wechseljahren, dann werden zudem die Schleimhäute trockener. Hormonveränderungen fördern Osteoporose, die auch Auswirkungen auf Kieferknochen und Zähne haben kann.

Im Laufe ihres Lebens werden Frauen zwei Zähne mehr gezogen als Männern. Auch die Speichelproduktion fällt bei Frauen leider geringer aus, denn Speichel hemmt die Kariesbildung, so die AOK-Experten.

Lesen Sie jetzt