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Plötzlich Homeoffice wegen der Corona-Krise

Tipps für effizientes Arbeiten

Die Corona-Krise verändert derzeit die Arbeitswelt auch in Dortmund massiv. Zahlreiche Beschäftigte arbeiten als Vorsichtsmaßnahme von zu Hause aus – viele davon das erste Mal.

30.04.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Menschen in Dortmund, die jetzt im Homeoffice arbeiten, sollten unbedingt die Pausenzeiten einhalten und sich dabei Anregungen aus dem aktuellen Online-Präventionsprogramm der AOK NORDWEST holen.

Menschen in Dortmund, die jetzt im Homeoffice arbeiten, sollten unbedingt die Pausenzeiten einhalten und sich dabei Anregungen aus dem aktuellen Online-Präventionsprogramm der AOK NORDWEST holen. © AOK/hfr.

Das ist zunächst natürlich eine große Umstellung. „Plötzlich finden Menschen zu Hause allein vor dem Computer eine völlig andere und ungewohnte Arbeitsatmosphäre vor“, sagt AOK-Sprecher Jens Kuschel.

Um wirklich konzentriert arbeiten zu können, empfiehlt es sich, einen separaten Arbeitsplatz in der Wohnung einzurichten, damit die Bereiche für Freizeit und Arbeit räumlich etwas abgegrenzt sind. Auch ist es ratsam, sich selbst Regeln zu geben. Also: Arbeitszeiten festlegen, Aufgabenpakete bestimmen, Pausen festlegen und Zeitpläne erstellen.

Arbeitsplatz einrichten

Beim Arbeiten am heimischen PC sollten die Menschen nach Möglichkeit einen höhenverstellbaren Stuhl benutzen. Hierbei sollte die Sitzhöhe passend zur Tischhöhe gewählt werden, so dass die auf die Tischkante abgelegten Unterarme möglichst einen rechten Winkel zum Oberarm bilden und die Schultern dabei nicht hochgezogen werden. „Der Bildschirm sollte nach Möglichkeit so aufgestellt werden, dass der Kopf des Betrachters leicht nach unten geneigt ist, wenn er auf die Bildschirmmitte blickt. Außerdem ist ein ausreichend großer Abstand zwischen Augen und Bildschirm wichtig. Wir empfehlen hierbei 50 bis 80 Zentimeter“, erklärt Kuschel.

Im Homeoffice sollten zudem auch Pausenzeiten eingehalten werden. „Einer aktiven Pause kommt nun eine noch größere Bedeutung zu. Hier empfehlen wir, unbedingt die Sitzposition zu verlassen, vom Arbeitsplatz aufzustehen und dabei die Schulter- und Nackenmuskulatur aufzulockern. Ein Blick aus dem Fenster in die Ferne tut den Augen, die vorher die ganze Zeit auf den Bildschirm gerichtet waren, gut und entspannt kurzfristig die Augenmuskulatur“, sagt Kuschel.

Telefon statt E-Mails

Die AOK empfiehlt, auf ein paar weitere Dinge zu achten: Beim digitalen Arbeiten von zu Hause aus schleiche sich manchmal ein unbewusster Abkapselungseffekt ein. Viele Menschen im Homeoffice schreiben sich beispielsweise vermehrt E-Mails statt zu telefonieren. „Gerade in der isolierten Arbeitsumgebung zu Hause ist es empfehlenswert, lieber mal mit den Kollegen zu sprechen, auch wenn es nur am Telefon ist“, so Kuschel. Das allein baue in schwierigen Situationen schon Stress ab.

Weitere Tipps zu Bewegungs- und Entspannungsübungen im häuslichen Bereich bieten die Online-Präventionsangebote der AOK NORDWEST, die aufgrund der Corona-Krise deutlich erweitert wurden. Weitere Infos zum Stressmanagement und zu mehr Entspannung in der Rubrik ‚Gesundes Leben‘ unter

www.aok.de/nw.