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Rotavirus in Dortmund

Kinder impfen

In Dortmund ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-Fälle 2019 gestiegen. Die AOK rät zur Impfung.

26.08.2020, 14:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern.

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. © AOK

Insgesamt wurden nach aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin 132 Infektionsfälle gemeldet, in 2018 waren es 91 Fälle. „Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Daher raten wir allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock.

Die Rotaviren verursachen Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Da es keine Medikamente gegen Rotaviren gibt, werden nur die Beschwerden gelindert.

Kock: „Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren, die die AOK NORDWEST für ihre Versicherten bezahlt.“