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Veganes auf die Hand - gesundes Fast-Food

Sojaschnitzel und Co.

Mit seinen Rezepten ist er zum Bestseller-Autor geworden: Attila Hildmann hat vegane Ernährung aus der Öko-Ecke geholt. In seinem neuen Buch "Vegan to go" spricht er jetzt vor allem Fast-Food-Fans an – und zeigt, wie sich Döner und Co. ohne tierische Produkte zubereiten lassen. Im Interview verrät er seine Tricks.

24.02.2015, 15:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Attila Hildmann ist der Vorzeigemann der Veganer-Szene. Sein neues Buch enthält schnelle Rezepte.

Attila Hildmann ist der Vorzeigemann der Veganer-Szene. Sein neues Buch enthält schnelle Rezepte.

Wie kann man trotz hochwertiger Lebensmittel sparen? Die gesündesten Lebensmittel sind billiger als halbwegs vernünftiges Fleisch oder Käse. Saisonales und regionales Gemüse, Kartoffeln, Obst oder Nüsse und Keime kosten nicht viel. Selbst 100 Prozent Bioladen ist billiger als eine Standard-Ernährung an den Auslagen der Unterwegs-Gastronomie. 

Was sollte bei der „schnellen Küche“ an Grundzutaten immer im Haushalt sein? Alles, was man vorbereiten kann, hilft, schnell, lecker und trotzdem gesund zu essen. Vorbereiten kann man fast alles: Salate, Nudeln, Kartoffeln, Gemüse, Suppen oder Pestos.

Wenn ein Freund Lust auf eine Curry-Wurst mit Pommes bekommt, gehen Sie mit ihm, oder was schlagen Sie vor? Ich würde ihm wohl ein richtig leckeres Gericht aus Soja-Schnetzeln zaubern, aber nur um ihm zu zeigen, dass es nur auf Gewürze, Konsistenz und Biss ankommt. Bei meinen veganen Mettbrötchen haben schon öfter Freunde ganz verstört gefragt, ob auch andere wissen, dass ich Mettbrötchen esse. Man merkt es wirklich nicht, dass da kein Fleisch im Spiel ist.

Was ist für Sie wichtiger: das was man isst oder das was man besser nicht isst? Tatsächlich ist mir wichtiger, was man nicht isst. Naturbelassenheit der Produkte ist sehr wichtig für mich. Ein einziges Essen voller Chemie würde mich sicher tagelang mental belasten, körperlich sowieso. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich kann mich problemlos auf einer Party wohlfühlen, wo jeder isst, was er will.

Gut beraten

Attila Hildmann wirbt unter dem Stichwort „Triät“ für einen Gesundheitscheck in einem von 340 Reformhäusern bundesweit. Eine neue Messmethode soll Teilnehmern Einsicht in den eigenen Vitalitätsstatus geben und ihn durch eine umfassende Beratung auf Dauer verbessern. „Triät“ meint hierbei den Dreiklang von gesunder Ernährung, mehr Bewegung und der Reduzierung von Stress.

Für eine Messung legt die Testperson ihre Hand auf ein spezielles Gerät, dann wird der Anteil an sogenannten Antioxidantien der Haut angezeigt. Sie kommen vor allem in Obst und Gemüse vor und sind Signalgeber für den Vitaminstatus und das Stressniveau eines Menschen.

Die Teilnahme an der Aktion ist kostenlos; eine Liste der teilnehmenden Reformhäuser gibt es im Internet unter

www.triaet.de