Eine gute erste Halbzeit spielten Mehmet Ayaz (am Ball) und der FC Frohlinde gegen den Westfalenligisten FC Brünninghausen. © Volker Engel
Fußball-Testspiel

Frohlinder feiern Wiedersehen mit Didi Liskunov – zahlen aber Lehrgeld an Gäste-Trainer

Der dritte Sonntag im Juli war kein erfreulicher für den Landesligisten FC Frohlinde. Zwar gab es das erhoffte Wiedersehen mit Ex-Kapitän Liskunov. Der FCF zahlte aber einiges Lehrgeld.

Quasi als Ablöse-Spiel für Dietrich Liskunov hatte Fußball-Landesligist FC Frohlinde den Westfalenligisten FC Brünninghausen an die Brandheide eingeladen. Party-Stimmung kam nicht auf. Denn der ehemalige FCF-Spielführer lief zunächst nicht auf. Und: Brünninghausens spielender Co-Trainer Florian Gondrum schenkte den Castrop-Rauxelern drei Tore ein – wie auch David Vaitkevicius.

Frohlinde führt durch Brewko mit 1:0

Happig fiel am Ende die Frohlinder 2:7 (2:3)-Niederlage gegen Brünninghausen aus. Dietrich Liskunov hatte vor dem Wochenende „SOS“ gefunkt: „Ich werde Sonntag leider leider nicht spielen. Ich habe mir in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine Grippe zugezogen. Ich habe kein Corona, ich habe zahlreiche Tests gemacht.“ Zu diesem Zeitpunkt verpasste Liskunov mehrere Trainingseinheiten und sagte: „Im Hinblick auf die nächsten Wochen, die ziemlich intensiv werden, werde ich diese Woche eine Pause machen und komplett gesund werden. Wenn es mir Sonntag annähernd besser geht, dann werde ich auf jeden Fall vorbeischauen.“

Letztlich war Liskunov aber nicht nur Zaungast, sondern wurde für die abschließenden 20 Minuten eingewechselt. FCF-Trainer Jimmy Thimm sagte: „Didi hatte dann noch ein oder zwei gute Szenen.“

Über sein Team urteilte Thimm: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Da haben wir es gut gemacht, weil wir taktisch gut standen. Erst durch und nach dem 2:5 wurden uns die Grenzen aufgezeigt. Meiner Meinung ist die Niederlage um zwei bis drei Tore zu hoch ausgefallen. Brünninghausen hat die seine körperliche und geistige Frische ausgespielt, die wir noch nicht haben.“

Bei den Toren zum 1:0 (11.) und 2:3 (41.) durch den neuen Kapitän Kevin Brewko schnalzte Thimm mit der Zunge: „Die Tore waren beide exzellent herausgespielt“. Beide Male zog Mario Djordic nach innen und spielte einen Diagonalpass, den Brewko per Volleyschuss verwandeln konnte.“

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Lokalsport Castrop-Rauxel
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises).
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