Wasserball

In Hamburg: Kim Büchter winkt trotz Handicap Sprung in die DM-Play-Offs

So schnell kann sich ein Teilnehmer-Feld reduzieren. Die Wasserballerinnen des SV Blau-Weiß Bochum mit Kim Büchter haben in der zweiten Phase der Bundesliga-Meisterrunde plötzlich drei anstatt vier Gegnern.
Die Bladenhorsterin Kim Büchter (am Ball) und der SV BW Bochum haben vor dem zweiten Bundesliga-Turnier in Hamburg mit Widrigkeiten zu kämpfen. © privat

Der zweite Aufschlag in der Rückrunde zur Deutschen Meisterschaft ist für den SV Blau-Weiß Bochum und die Castrop-Rauxelerin Kim Büchter in Hamburg geplant. Am Freitag (29. April) geht’s los. Eigentlich sollten Bochums Wasserballerinnen in der Hansestadt einmal am Samstag und zweimal am Sonntag spielen. Der SV Nikar Heidelberg hat aber sein Team zurückgezogen.

Zwei Spielerinnen fehlen im Team von Kim Büchter

Wegen des reduzierten Teilnehmerfeldes wurde der Spielplan geändert: Die Bochumerinnen spielen nur noch am Samstag – gegen ETV Hamburg und SC Chemnitz. Mit dem Handicap, dass zwei junge Damen fehlen werden, die nur am Sonntag hätten spielen können. Der neue Spielplan wurde ohne Rücksprache mit Bochum erstellt.

Das ist ein Handicap, mit dem Trainer Frank Lerner wie auch Kim Büchter und ihre Mitspielerinnen nun zurechtkommen müssen. In der Dreier-Gruppe mit Spitzenreiter SV Blau-Weiß Bochum (4:2 Punkte), SC Chemnitz (4:2) und ETV Hamburg (3:3) haben alle Teams die Chance, in die Play-Offs einzuziehen.

„Wir müssen Tabellen-Erster werden, um eine Runde weiter zu kommen“, erklärte Kim Büchter nach den Hinspielen. In Heidelberg hatten sie und ihre Mitstreiterinnen das erste Spiel nach 13 Monaten Corona-Pause gegen Hamburg 12:14 verloren. Tags drauf den SC Chemnitz hoch 15:5 besiegt. Die zweite Runde wird spannend.

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