Hat die Kaderplanung für die SG Castrop II so gut wie abgeschlossen: Trainer Patrick Gebauer © Volker Engel
Fußball-Kreisliga B

Kaderplanung der SG Castrop II vor Abschluss – Ex-Kapitän ist wieder da

Die SG Castrop II hat die Kaderplanung so gut wie abgeschlossen. Fest steht, dass ein ehemaliger Spielführer nach drei Jahren wieder für die SG spielt.

Die Transferbilanz wird eine positive sein. Und: In ein paar Wochen möchten die Kreisliga-B-Fußballer der SG Castrop II mit ihren Planungen so weit sein, dass der Kader für die Saison 2021/22 steht. Einige Namen stehen noch im Raum und sind noch nicht spruchreif.

Spielführer kickte für einen Bezirksligisten

Einen Neuzugang kann Trainer Patrick Gebauer dennoch bereits präsentieren. „Ayhan Celik kehrt vom FC Castrop-Rauxel nach drei Jahren zurück zu seinem Stammverein. Das ist eine echte Bereicherung für uns“, erklärt der Coach. Bereits im Laufe des Jahres hatte sich auch Ayhans Bruder Gökhan Celik wieder der SG Castrop angeschlossen. Einziger Abgang in der annullierten Corona-Saison ist bislang Dennis Springweiler, dessen neuer Verein noch nicht feststeht.

Ayhan Celik war in den vergangenen Jahren beim aktuellen Bezirksligisten FC Castrop-Rauxel am Ball. © ATH © ATH

Es sollen noch fünf neue Spieler zur SG Castrop II kommen. „Wir sind da schon zu 99 Prozent sicher“, erklärt Patrick Gebauer, dessen Mannschaft in der annullierten Saison acht Spiele bestreiten durfte und mit neun Punkten auf Rang acht in der Kreisliga B 1 lag.

Ein Umstand, der für Patrick Gebauer nicht unwichtig ist, aber nicht im Hauptaugenmerk seiner Arbeit steht: „Unser Ziel ist es, für einen vernünftigen Unterbau für unsere Erste zu sorgen, bei uns kommen auch Spieler zum Einsatz, die nach einer Verletzung wieder aufgebaut werden und Spielpraxis erlangen müssen. Da spielt es auch keine Rolle, dass der Kader der Ersten relativ groß ist.“

Die eigenen Ambitionen stellt der Trainer also deutlich zurück. Einen vernünftigen Unterbau für die Erste zu schaffen, sei wertvoller als vielleicht Platz drei oder vier zu erreichen. Aber klar sei auch. Man wolle nicht auf Rang zehn versauern, das sei schlecht für die Motivation, so Gebauer.

Für die neue Saison verspricht sich der Coach, der wieder zusammen mit Co-Trainer Jan Pennekamp das Training übernimmt, eine „interessante und spannende Zeit“. Was das heißen soll? Durch die zahlreichen Neuzugänge glaubt Gebauer, die Qualität der Mannschaft zu steigern: „Zumal wir einen ausgeglichenen Mix von Routiniers und Nachwuchs-Spielern haben werden.“

Der Kader der Zweiten sei dann über 20 Spieler stark, was kein Problem sei: 18 bis 22 Spieler benötige man, um ganzjährig trainieren zu können, so der Coach.

Trotz der möglichen Qualitätsverbesserung will Gebauer die Saisonziele nicht zu hoch hängen: „Es soll Spaß machen und wir wollen als Team funktionieren. Ich möchte nicht wissen, wie die Jungs die sieben Monate ohne Spiel und Training überstanden haben.“

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Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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