Dennis Teuber gelang für den VfB Habinghorst im Spiel gegen Eintracht Ickern am 26. Mai 2019 sein 100. Saisontor. Aktuell spielt er für Victoria Habinghorst. Der VfB hofft, jetzt einen ähnlichen Goalgetter gefunden zu haben. © Jens Lukas
Fußball-Kreisliga A

VfB Habinghorst hat Nachfolger für 101-Tore-Goalgetter Teuber gefunden

Vor zwei Jahren hatte der VfB Habinghorst in Dennis Teuber einen 101-Tore-Stürmer in seinen Reihen. Dieser trägt jetzt das Trikot von Victoria Habinghorst. Der VfB hat jetzt einen Spielertyp gefunden, der Teuber ähnelt.

Deutschlandweit für Furore sorgten die Fußballer des VfB Habinghorst am Ende der Saison 2018/19. Denn auf dem Weg zum Aufstieg in die Kreisliga A hatten sie einen Spieler in ihren Reihen, der zum besten Amateur-Goalgetter bundesweit wurde. Dennis Teuber markierte 101 Treffer für den VfB.

Ein halbes Jahr später wechselte Teuber zu einem Verein in seinem Wohnort Mülheim: SV Heißen. Und zur Saison 2020/21 kehrte er nach Castrop-Rauxel zurück, stürmt für den Kreisliga-A-Aufsteiger Victoria Habinghorst.

Der VfB war seit dem Abgang von Dennis Teuber auf der Suche nach „einem Killer vor dem Tor“, wie es Trainer Marc Olschewski beschreibt. Der Coach hofft, jetzt fündig geworden zu sein. Denn Luce Schneider vom Bezirksligisten SG Castrop schließt sich den Habinghorstern zur neuen Saison an.

Luce Schneider (r.) kommt von der SG Castrop zum VfB Habinghorst. © Hermann Klingsieck © Hermann Klingsieck

Olschewski sagt über den 19-Jährigen: „Luce soll die Tore schießen, die uns zuletzt trotz guter Auftritte gefehlt haben. Er ist mir nicht nur wegen seiner guten Schusstechnik aufgefallen, sondern auch, weil er sich in jeden Zweikampf reinhaut und keinen Ball verloren gibt.“ Frische Eindrücke hatte Olschewski beim 6:3-Testspiel-Erfolg seines VfB gegen die SG Castrop im August 2020 gewonnen. Da seien auch Schneiders Kopfballstärke und seine weiten Einwürfe auffällig gewesen.

Damit nicht genug: In Timo Springwald (27 Jahre) können die Habinghorster einen weiteren Neuzugang vermelden. Er kommt vom Kreisliga-B-Spitzenteam RSV Holthausen und ist in Castrop-Rauxel kein unbeschriebenes Blatt. Denn unter dem Trainer-Duo Dennis Hasecke/Marco Taschke war Springwald für die SG Castrop und die Spvg Schwerin in der Bezirksliga am Ball.

Timo Springwald (vorn) konnte bereits Bezirksliga-Tore für die SG Castrop und die Spvg Schwerin bejubeln. © Volker Engel © Volker Engel

Marc Olschewski meint: „Timo ist ein richtig guter Fußballer, der seine Stärken über die Außenpositionen einbringen kann. Er ist sehr wendig und beschwört viel Torgefahr herauf.“ Springwald sei zwar als impulsiv bekannt, sei aber im Vergleich zu früheren Jahren ruhiger geworden, so Olschewski: „Solch einen Typen brauchen wir aber auch: Jemanden, der mit seinen individuellen Qualitäten den Unterschied ausmachen kann, sich aber in die taktische Grundordnung einfügt.“

Derzeit haben noch nicht alle Akteure des aktuellen VfB-Kaders ihre Zusage für die neue Saison 2021/22 gegeben, erklärt Marc Olschewski: „Es sind Spieler dabei, die nicht in Castrop-Rauxel wohnen und Bedenkzeit haben.

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Lokalsport Castrop-Rauxel
Ein Journalist macht sich aus Prinzip keine Sache zu eigen, nicht einmal eine gute (dieses Prinzip ist auch das Motto des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises).
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