Plötzlich Kreisliga-A-Spitzeneiter sind die Fußballer des VfB Habinghorst (schwarze Trikots). © Jens Lukas
Fußball-Kreisliga A

VfB Habinghorst übernimmt Tabellenführung nach 10-Tore-Spiel

Unverhofft kommt oft. Die Kreisliga-A-Fußballer des VfB Habinghorst sind nach dem dritten Spieltag plötzlich Spitzenreiter. Es kam Schützenhilfe aus Herne.

Nach dem dritten Spieltag der Kreisliga A ist der VfB Habinghorst Spitzenreiter. Die Habinghorster hatten durch ein 6:4 beim VfB Börnig (9.) ihre Hausaufgaben gemacht – und bekamen Schützenhilfe aus Herne.

Herner Teams nehmen sich gegenseitig die Punkte ab

Denn durch ein 0:0 im direkten Duell nahmen sich RWT Herne und SV Holsterhausen gegenseitig die Punkte. Der BV Herne-Süd kam über ein 2:2 bei ETuS Wanne (12.) nicht hinaus.

In Börnig trafen Ilas Homann (4) und Trainer und Trainer Marc Olschewski (2) für die Habinghorster. Olschewski: „Wir haben hochverdient gewonnen. Das 0:2 nach einer Viertelstunde war der klassische Hallo-Wach-Ruf für uns.“

Den zweiten Sieg beim zweiten Auftritt feierte Arminia Ickern (5.) durch ein 4:1 gegen den DSC Wanne II (14.). Für die Tore sorgten Abdellatif Chergui (2), Mohamed El Marsi nach abgesessener Rotsperre und Sinan Toskaj.

Torreich, mit einem 8:2 gegen Marokko Herne (11.) , kletterte der SuS Merklinde auf den sechsten Platz – mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel. Dreifach-Torschütze war Zakaria Abloua. Doppelt netzte Dominic Peters ein.

Mit einem 12:0 (7:0)-Schützenfest gegen Schlusslicht Zonguldakspor Bickern feierte der FC Frohlinde im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg. Als Fünffach-Torschütze zeichnete sich für die Elf der Trainer Dirk Vierhaus/Sven Körholz am Ende Jan Frontschak aus. Vierhaus sagte: „Das Spiel heute werden wir nicht überbewerten. Die Gäste waren aber auf jeden Fall fair.“

Mit einem 3:3 (2:1) musste sich Eintracht Ickern gegen Schlusslicht Firtinaspor Herne II begnügen. Dabei drehte das Team von Trainer Cemal Cicibas den Spieß nach dem 0:1 vor der Pause zum 2:1 um. Nach dem 3:1 kassierte Eintracht in den abschließenden drei Minuten die Tore zum Ausgleich. Der Schiedsrichter ließ 17 Minuten, anstatt der angezeigten acht Minuten nachspielen, berichtete Coach Cicibas. In dieser Zeit kassierten die Eintrachtler ein Gegentor durch einen unberechtigten Elfmeter.

Weiterhin auf den ersten Sieg muss die SG Victoria/Sportfreunde warten. Beim SV Wanne 11 II zogen die Spielgemeinschaft mit 3:5 (1:4) den Kürzeren. SG-Trainer Danny Jordan sagte: „Es wird nicht viele Mannschaften geben, die bei der Zweiten von Wanne 11 verlieren werden. Das war eine total unterirdische Leistung unserer gesamten Truppe. Ich habe mich für die erste Halbzeit in in Grund und Boden geschämt.“ In Halbzeit zwei gab es ein Aufbäumen. Gute Chancen wurden aber kläglich versiebt. Das 3:5 durch einen unnötigen Elfmeter besiegelte die Niederlage.

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Lokalsport Castrop-Rauxel
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