Nach dem Schlusspfiff stimmte Barkenbergs Swen Coralic (M.) am Sonntag eine Sieges-Humba an. Das kam bei den Spielern des BVH gar nicht gut an. © Leistner, Andreas
Fussball

Barkenbergs Sieges-Humba erhitzte die Gemüter

Es ging hitzig zu beim Kreispokalspiel zwischen Grün-Weiß Barkenberg und dem BVH Dorsten, und das nicht nur während des Spiels.

Als Barkenbergs Swen Coralic nach dem Schlusspfiff mit seinen Teamkollegen eine Sieges-Humba anstimmte, stürmte BVH-Keeper Marcel Czok wütend in Richtung der Barkenberger und musste von seinen Mitspielern eingefangen werden.

„Er hatte etwas Beleidigendes gehört, doch das hatte er akustisch falsch verstanden. Mit der Humba wollten wir auch auf keinen Fall jemanden provozieren. Es sollte einfach nur unsere Freude über den Sieg ausdrücken“, erklärte Swen Coralic am Montag auf Nachfrage unserer Redaktion.

„Mit der Humba wollten wir auch auf keinen Fall jemanden provozieren. Es sollte einfach nur unsere Freude über den Sieg ausdrücken.“

Swen Coralic, GW Barkenberg

Doch das Missverständnis war schnell aufgeklärt, und auf dem kleinen Platz vor dem Barkenberger Kabinentrakt drehten sich die Gespräche schnell um ganz andere Themen. „Wir haben über Gott und die Welt gesprochen, über die kommende Saison, aber nicht mehr über das Spiel“, erzählte Swen Coralic.

GW Barkenberg - BVH Dorsten
Auf dem Spielfeld wurde am Sonntag mit Haken und Ösen gespielt, und auch danach ging es zunächst hoch her. Doch dann vertrugen sich die Akteure von Grün-Weiß Barkenberg und BVH Dorsten schnell wieder. © Joachim Lücke © Joachim Lücke

Dem pflichtete am Montag auch Marcel Czok bei: „Wer mich kennt, weiß, dass so was nach fünf Minuten vergessen und Geschichte ist. Und nach Berlin werden wohl beide Mannschaften nicht fahren“, scherzte er.

„Wer mich kennt, weiß, dass so was nach fünf Minuten vergessen und Geschichte ist.“

Marcel Czok, BVH Dorsten

Zur Humba sagte der Holsterhausener Torwart: „Das gehört dazu. Es war ja auch ein tolles Spiel vor so vielen Zuschauern. Derbycharakter eben. Für beide Mannschaften war das sicher der bestmögliche Test vor dem Saisonstart.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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