Basketball

Der Abstieg ist für die BG Dorsten wieder einen Schritt näher gerückt

Nach der Niederlage gegen Bonn ist der Abstieg aus der 1. Regionalliga für die BG Dorsten nun bedrohlich nahe. Aus den letzten drei Spielen braucht die BG im Minimalfall zwei Siege.
BG Dorsten – Telekom Baskets Bonn II
Uros Cica (r.) und die BG Dorsten verloren das Spiel gegen Bonn in der Verteidigung. © Joachim Lücke

Der Abstieg ist wieder einen Schritt näher gerückt. Nach der 79:90-Niederlage der BG Dorsten gegen die Telekom Baskets Bonn II wird der Verbleib in der Regionalliga immer unwahrscheinlicher.

Der Tabellenvorletzte hat am Samstagabend in der Petrinumhalle sicher alles getan, um das Spiel zu gewinnen. Es gab aber noch zu viele Momente, in denen offensichtlich wurde, warum das Lukenda-Team auf dem vorletzten Platz steht.

Das Problem lag sicher nicht darin, dass man Matt Frierson und Shaquille Rombley nicht ausschaltete. Das geht auch gar nicht. Die Dreiermaschine Frierson, der mit den Bonner Profis trainiert, hatte immer einen Bewacher auf dem Fuß. Trotzdem traf er neun von 16 Dreierversuchen (56,3%). Shaquille Rombley nutzte seine Größe und Athletik zu etlichen Dunks und traf ebenfalls drei Dreier.

Doch mit den anderen fünf Spielern, die die Bonner regelmäßig einsetzten hätten die Dorstener doch etwas besser fertig werden können. Diese kamen zu oft zu einfachen Körben, die mit etwas mehr Konzentration zu verhindern gewesen wären.

Nichtsdestotrotz machten die Dorstener auch sehr viele Dinge richtig. Trainer Franjo Lukenda lobte sein Team: „Die erste Halbzeit hat mir sehr gut gefallen. Da war unsere Trefferquote richtig gut.“

So lagen die Gastgeber nach sechs Minuten mit 12:7 vorn, und es war auch mehr möglich. Doch das Lukenda-Team ließ einige leichte Körbe liegen, während man den Bonnern einige Geschenke machte.

BG Dorsten, Nderim Pelaj
Routinier Nderim Pelaj (r.) war mit 17 Punkten erfolgreichster Dorstener Werfer. © Joachim Lücke

Über ein 30:27 ging es in ein zweites Viertel, in dem die Dorstener weiterhin gut aussahen. Nderim Pelaj und Jonas Peters trafen ihre Dreier, sodass man die Bonner auf Distanz hielt. Sven Morlock hielt Matt Frierson sehr gut im Schach, sodass dieser kaum zum Wurf kam und bis zur Pause nur auf für seine Verhältnisse spärliche drei Dreier kam.

Die BG führte zwar nie wirklich deutlich, doch Bonn kam auch nicht zum Ausgleich. 39:34 stand es nach 15 Minuten, und mit einem 44:40 ging es in die Pause.

Es war klar, dass die Dorstener nun auf ähnlichem Niveau weiterspielen mussten, um eine Siegchance zu haben. Das taten sie aber nicht. Vielmehr ging nun dieTrefferquote in den Keller, während auf der anderen Seite Matt Frierson zu Normalform fand. Er traf noch sechs Dreier aus den verrücktesten Situationen, und Franjo Lukenda gab zu: „Dabei wurde er dreimal gefoult, und wir hatten Glück, dass die Schiedsrichter das nicht sahen.“

Die Bonner spielten völlig entspannt ihren Stiefel herunter, und nach 30 Minuten lag die BG mit 58:63 hinten. Spätestens nach dem 70:81 (35.) war klar, dass für Dorsten nichts mehr zu gewinnen war. Lukenda gibt aber nicht auf: „Wir müssen noch dreimal gewinnen, und werden dann sehen, ob das reicht.“

  • 1. Regionalliga West
    BG Dorsten – Telekom Baskets Bonn II 79:90 (44:40)
    BG: Pelaj (17/4), Cica (16/2), Terboven (o.E.), Tota (7), Morlock, Fabek (5/1), Styranko (o.E.), Brevard (16), Peters (14/4), Wegener (4).

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