Tim Wellers (l.) und der SV Hardt hatten gegen Eugen Fell (r.) und GW Barkenberg reichlich Arbeit. © Joachim Lücke
Fussball

GW Barkenberg verlangt im Kreispokal auch dem SV Dorsten-Hardt alles ab

„Rot-Weiss hat `ne Klatsche bekommen, der BVH hat `ne Klatsche bekommen, und die Hardter haben geschwitzt.“ Auf diesen Nenner brachte es am Dienstag ein Barkenberger Fan beim Kreispokal-Achtelfinale gegen den SV Hardt.

Rund 20 Minuten warn noch zu spielen, als der Fan des B-Ligisten sein Fazit des Spiels gegen den Landesligisten von der Storchsbaumstraße zog. Da stand es 2:1 für die Hardter, und nichts deutete darauf hin, dass die Barkenberger das Spiel noch einmal würden drehen können. Was keineswegs hieß, dass die Gastgeber schlecht gespielt hatten. Im Gegenteil.

Zu Beginn hatte der Underdog nicht nur die besseren Chancen, sondern ging auch in Führung. Kujtim Arifaj ließ die gesamte Hardter Abwehr mit einem Bogenpass auf Dennis Grunz schlecht aussehen, und Grunz hatte im Duell mit dem Hardter Keeper Jan Vengels keine Mühe (5.).

Erken vergibt das 2:0 für GW Barkenberg

Es war der erhoffte frühe Treffer des Außenseiters, und es hätte noch besser kommen können. In der 14. Minute hatte Kubilay Emre Erken das 2:0 für Barkenberg auf dem Fuß, doch diesmal bekam Jan Vengels noch einen Fuß an den Ball. Die anschließende Ecke köpfte Klemens Gerling auf die Latte (15.). Barkenberg hatte die mögliche Vorentscheidung verpasst. Der Favorit schüttelte sich, doch dann spulte er sein Programm souverän ab.

Die Hardter ließen Barkenberg laufen, sorgten so für Kräfteverschleiß, der sich früher oder später auszahlen musste. Und mit er ersten echten Chance schlugen die Gäste durch Daniel Moritz eiskalt zu (28.).

In Halbzeit zwei gab es nur noch eine Chance für GWB. Die war fast eine Parallele zum 1:0: Pass Arifaj, Schuss Erken, doch diesmal hielt Vengels (54.).

Vor dem Hardter Siegtreffer durch Moritz (68.) hätte die gute Schiedsrichterin Anne-Sophie Lehmke ein Handspiel von Flankengeber Jannis Scheuch abpfeifen können, doch ihr Blickwinkel auf die Situation war schlecht. Am verdienten Sieg des Landesligisten änderte das unterm Strich aber nichts.

Im Viertelfinale treffen die Hardter nun auf den FC Marl.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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