Jason Osborne und Jonathan Rommelmann (v.r.) mussten sich wie im Vorjahr mit EM-Silber zufrieden geben. © Detlev Seyb
Rudern

Jason Osborne holt EM-Silber

Der Dorstener Jason Osborne hat bei der Ruder-Europameisterschaft in Varese mit Partner Jonathan Rommelmann Silber im Leichtgewichts-Doppelzweier gewonnen.

Die beiden Deutschen hatten den erwartet guten Start hingelegt und nach 500 Metern mit 1:33.340 min vor Italien (1:34.080 min) und Irland (1:34.520 min) geführt. Diese Führung hatte auch zur Hälfte des Rennens noch Bestand. Allerdings hatten die Iren Fintan McCarthy und Paul O`Donovan sich bei der 1000-m-Marke bereits an den Italienern vorbei geschoben, und die Deutschen konnten sich nicht weiter absetzen.

Angesichts der bekannten Stärke des irischen Duos auf den zweiten 1000 Metern, rechneten die Experten schon zu diesem Zeitpunkt mit dem besseren Ende für McCarthy/O`Donovan, und so kam es auch. Die Iren schoben sich an Osborne/Rommelmann vorbei, führten nach 1500 Metern mit einer knappen Sekunde Vorsprung und bauten diesen bis zum Ziel auf eine gute Bootslänge aus. Am Ende ertönte die Zielsirene für sie nach 6:18.140 min, Osborne/Rommelmann folgten in 6:19.940 min vor Italien (6:21.050 min).

O`Donovan kündigt Krafttraining an

Im vergangenen Jahr hatten Jason Osborne und Jonathan Rommelmann ebenfalls Silber gewonnen. Damals sicherte sich Italien den Titel. Das irische Duo war seinerzeit wegen des Ausfalls von Paul O`Donovan gesprengt gewesen. Jetzt machte der schon einmal eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Wir brauchen noch mehr Bizeps. Bis zum Ende des Sommers werden wir wohl noch einige Gewichte stemmen.“

Osborne setzt auf Starts in Zagreb und Luzern

Auch Jason Osborne blickte nach vorn: „Es tut wirklich gut, endlich wieder Rennen zu fahren. Besonders gegen so starke Crews wie hier. Mit Blick auf die Olympischen Spiele ist es wichtig, Rennen zu fahren, um sich zu verbessern. Deshalb werden wir vor Tokio noch in Zagreb und Luzern an den Start gehen.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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