Raesfelder scheitern am neuen Deutschen Meister

Redakteur
Sportschützen Raesfeld
„Wir kommen wieder!“ Trotz des Ausscheidens im Viertelfinale war die Stimmung bei den Raesfeldern gut. © Privat
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Gegen den Zweitplatzierten der Bundesliga Süd, die SGi Waldenburg verlor die Mannschaft von Trainerin Margit Höller mit 2:3. „Bis zum 30. Schuss sah es noch aus, als könnten wir gewinnen“, meinte Höller anschließend. Doch am Ende konnten nur Bart Liebens und Robin Januszek ihre Duelle für sich entscheiden. Jan Brückner, Michael Peirick und Lena Krampe mussten ihren Gegnern gratulieren.

Margit Höller, Sportschützen Raesfeld
Margit Höller tat es leid, dass sich ihr Team am Ende nicht für die Energieleistung in dieser Saison belohnte. © Andreas Leistner

„Das ist wirklich sehr, sehr schade“, sagte die Raesfelder Trainerin: „Wir haben eine harte Saison gehabt, in der wir uns immer wieder zurückgekämpft haben und uns am Ende zum dritten Mal für die DM-Endrunde qualifiziert haben. Ich hätte es der Mannschaft wirklich gegönnt, wenn sie sich hier mit einem Sieg belohnt hätte.“

Auch Nordmeister Kriftel schied früh aus

Allerdings waren die Raesfelder in guter Gesellschaft: Auch Nordmeister SV Kriftel musste gleich im Viertelfinale gegen den Südvierten Dynamit Fürth die Segel streichen. „Der Krifteler Trainer meinte hinterher, alle seine Schützen seien rund zehn Ringe unter ihrem Leistungsvermögen geblieben“, erzählte Margit Höller.

Und so war der SK GV Hannover der einzige Nordvertreter im Halbfinale, doch da war dann auch für die Niedersachsen Endstation. Im spannenden Finale behielten dann die Waldenburger erneut mit 3:2 die Oberhand über Weil am Rhein, diesmal sogar mit einem Punkt nach Stechschuss. Ein 10:9 entschied hier den Titelkampf zugunsten der SGi.

Raesfelder Ziel ist eine DM-Medaille

Margit Höller blickte unterdessen schon nach vorn: „Die Mannschaft bleibt zusammen. Eventuell können wir noch Verstärkungen gewinnen, die Gespräche laufen.“ Auf jeden Fall wollen die Raesfelder in der kommenden Saison ein viertes Mal zum Bundesliga-Finale. Dann soll es auch mal eine Medaille werden. „Das“, so Margit Höller, „ist möglich, und das ist unser Ziel.“

Das Bundesliga-Finale in Zahlen



Viertelfinale
Spsch. Raesfeld – SGi Waldenburg 2:3

Jedrzejewski – Brückner 386:374
Vennekamp – Liebens 371:377
Backes – Peirick 380:373
Klossek – Januszek 371:372
Freckmann – Krampe 376:356

ESV Weil am Rhein – Falke Dasbach 5:0
SV Kelheim-Gmünd – SV GK Hannover 2:3
SSG Dynamit Fürth – SV Kriftel 3:2

Halbfinale
ESV Weil am Rhein – SV GK Hannover 3:2
SGi Waldenburg – SSG Dynamit Fürth 4:0

Duell um Platz 3
SV GK Hannover – SSG Dynamit Fürth 3:2

Finale
ESV Weil am Rhein – SGi Waldenburg 2:3