Silvana Portius (l.) und der SSV Rhade wurden im ersten Saisonspiel vom BSV Ostbevern übel ausgebremst. Das 0:1 war ein klassischer Fehlstart. © Joachim Lücke
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SSV Rhade bleibt in den Startblöcken hängen

Es war nicht der Spieltag der Favoriten in der Frauen-Westfalenliga, und schon gar nicht der des SSV Rhade. Gegen Ostbevern legte das Team von Dirk Bessler einen klassischen Fehlstart hin.

Der SSV Rhade will in der Frauen-Westfalenliga in dieser Saison ganz oben mitspielen. Am ersten Spieltag blieben die Rhaderinnen aber beim Rennen um den Titel erst mal in den Startblöcken hängen.

Frauen-Westfalenliga

SSV Rhade – BSV Ostbevern

0:1 (0:0)

Dass Ostbevern ein durchaus unbequemer Gegner ist, hatte Trainer Dirk Bessler den Rhaderinnen schon vor der Partie in Erinnerung gerufen. Spätestens nach den ersten 45 Minuten hätten sie es aber auch so wieder gewusst. „Der BSV hat es verstanden, und mit sehr guter körperlicher Präsenz zu stören“, umschrieb es Rhades Abteilungsleiter Dieter Müssner.

Die Gastgeberinnen kamen und kamen nicht ins Spiel. Torchancen gab es hüben wie drüben keine. Das 0:0 zur Pause war die logische Folge.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Silvana Portius dann die Riesenchance zum 1:0, doch sie vergab, und das wurde kurz darauf bestraft. Bei einem Eckball für Ostbevern entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß für die Gäste. Warum? Das konnten hinterher weder Dieter Müssner noch Dirk Bessler so genau sagen.

Ostbeverns Schützin Laura Rieping war‘s natürlich egal. Sie verwandelte zum 0:1 (51.), und fortan lief Rhade gegen ein noch massiveres Abwehrbollwerk an. „Mit zunehmender Spielzeit dann leider immer hektischer“, wie Dieter Müssner es sah: „Und in den letzten zehn Minuten, als wir komplett aufgemacht haben, hätte Ostbevern bei seinen Kontern auch den Sack endgültig zu machen können. So gesehen, ist der Sieg der Gäste noch nicht einmal unverdient.“

Den Rhaderinnen blieb nach dem gebrauchten Tag nur der Trost, dass auch andere Favoriten der Liga sich zum Auftakt schwer taten. So spielte Germania Hauenhorst zuhause gegen Donop-Voßheide nur 2:2, und Fortuna Freudenberg verlor gegen den FSV Gütersloh II mit 2:4.

Leichte Gegner? Gibt es in der Westfalenliga nicht. Ostbevern war der erste Beweis, nächste Woche wird es für die Rhaderinnen beim SV Kutenhausen-Todtenhausen nicht einfacher werden.

SSV: Radüchel; Haselhoff, Lechtenberg, Wansing (59. Schonebeck), Kramer (59. Baumeister), Sicking, Portius, von der Aßen (36. Ehler), Lohkamp, Karbe, Wewers (75. Gosling).

Tore: 0:1 Rieping (51., Foulelfmeter).

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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