Der SV Altendorf-Ulfkotte und Trainer Christian Martschat gehen mit ein wenig Bedenken in die neue Fußballspielzeit. © Archiv
Fußball

SV Altendorf zwischen großer Vorfreude und Corona-Ängsten

Christian Martschat, Trainer des SV Altendorf-Ulfkotte, blickt mit ein wenig Sorge in die Fußballzukunft. Mit seiner Mannschaft ist der Übungsleiter in der Vorbereitung indes sehr zufrieden.

Aufgrund der Ferien und vieler Spontan-Urlaube befindet sich der SV Altendorf-Ulfkotte momentan in einem kleinen „Vorbereitungsloch“. Dennoch ist Trainer Christian Martschat mit der bisherigen Saisonvorbereitung zufrieden, die nach der langen Pause bisher verletzungsfrei verlief.

Unterschiedliche Testspiel-Ergebnisse und Sorge wegen Corona

Bereits am ersten Juli startete die Mannschaft in die Saisonvorbereitung, da man zu damaligem Zeitpunkt noch von einem Saisonstart Mitte August ausging. Um die Belastung nicht zu hochzuhalten, ist das kommende Wochenende spielfrei. Bisher bestritt der SVA vier Testspiele. In den ersten beiden Testspielen gegen Sythen und Marl-Hamm gingen die Altendorfer als Verlierer vom Platz.

Die beiden jüngsten Tests gegen die B-Ligisten SV 1911 Bottrop und Westf. Langenbochum II entschied der SVA für sich. Die aktuelle Corona-Lage bereitet Trainer Martschat und den Spielern große Sorgen. Ungewissheit herrsche momentan über die möglichen Pandemie-bedingten Auflagen, wie eine Testpflicht oder ähnliches. Die Sehnsucht nach Normalität ist groß.

Kadergröße, Neuzugänge und Gemeinschaft machen den Trainer froh

Groß ist auch der Kader des SVA, mit der Qualität ist Trainer Martschat auch zufrieden: „Die Neuzugänge haben sich sehr gut eingefügt. Nun müssen wir die Entwicklung weiter vorantreiben.“

Nachdem die Altendorfer in der letzten Saison den dritten Platz belegten, lautet die Zielsetzung für die kommenden Spielzeit ähnlich wie in der letzten Saison. „Wir möchten eine gute Saison spielen und für uns das Beste herausholen, ohne großartigen Druck zu erzeugen. Ziel ist es, am Ende unter den ersten fünf zu stehen. Viel wichtiger aber wäre es, die Saison durchspielen zu dürfen“, so Martschat.

Auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Mannschaft könnte ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Saison werden. „Wir sind froh um jede Trainingseinheit, um jedes Spiel, um jeden verletzungsfreien Spieler und über die, die dem Fußball nicht den Rücken kehren. Diese große Gemeinschaft macht unseren Verein aus. Wir freuen uns, dass wir endlich wieder auf dem Platz stehen dürfen“, sagt Trainer Martschat mit voller Vorfreude auf die neue Saison.

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