DFB-Team hat bei WM „keinen Schuss mehr frei“ Quoten-Tief beim 1:2 gegen Japan

Jamal Musiala zieht das Trikot über den Kopf.
Das DFB-Team steht bei der WM vor einem Endspiel gegen Spanien. © dpa
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Bundestrainer Hansi Flick hat das zweite WM-Gruppenspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien am kommenden Sonntag zum Endspiel erklärt. „Wir haben keinen Schuss mehr frei, der Fehlschuss, den hatten wir gestern, so müssen wir das Ganze angehen“, sagte Flick am Donnerstag, einen Tag nach dem bitteren 1:2 zum deutschen WM-Auftakt gegen Japan.

DFB-Erinnerungen an die WM 2018

Gegen die Spanier müssten „viele Dinge“ besser gemacht haben. Der DFB-Auswahl droht das WM-Aus. „Im Nachhinein muss man sagen, auch wenn über 70 Minuten Vieles positiv war, war es am Ende, wenn man ins Detail geht, nicht das, was wir uns vorgestellt haben“, sagte Flick über die Japan-Partie. „An den Schrauben müssen wir drehen und versuchen, die Dinge besser zu machen.“ Jeder einzelne Spieler müsse schauen, das Spiel „für sich einfach besser“ zu gestalten. „Wir haben einiges zu tun“, sagte Flick.

Das Quoten-Tief passt zur sportlichen Schieflage der deutschen Mannschaft. Am frühen Mittwochnachmittag haben lediglich 9,23 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die ARD eingeschaltet, wie die AGF Videoforschung am Donnerstag errechnete. Das ergab einen Marktanteil von 59,7 Prozent. Bei der WM vor vier Jahren in Russland hatten das Erste und das ZDF in den drei Gruppenspielen des DFB-Teams im Schnitt jeweils mehr als 25 Millionen Menschen erreicht, die Marktanteile lagen zwischen 76,3 und 87,4 Prozent.

Negativ-Trend im TV setzt sich fort

Die anderen Spiele des Mittwochs ohne deutsche Beteiligung blieben jeweils deutlich unter der Fünf-Millionen-Grenze. Die Abendpartie Belgien gegen Kanada (1:0) kam nur auf 4,33 Zuschauerinnen und Zuschauern (16,8 Prozent). Das Spiel der beiden deutschen Gruppengegner Spanien und Costa Rica (7:0) blieb mit 3,89 Millionen Menschen (21,9 Prozent) sogar unter vier Millionen. Damit setzte sich der Negativ-Trend aus den ersten drei Tagen der umstrittenen WM in dem Wüsten-Staat fort.

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