Im vergangenen Jahr war das Derby zwischen dem FC Nordkirchen und Union Lüdinghausen umkämpft. Joachim Mrowiec (l.) war mit der harten Gangart unzufrieden. © Sebastian Reith
Fußball

„Wundertüte“ im Derby: FC Nordkirchen ist gegen Union Lüdinghausen gewarnt

Der FC Nordkirchen will im Derby gegen Union Lüdinghausen den fünften Liga-Sieg in Serie. Ins Spiel geht der FCN als Favorit. Dennoch sollte Nordkirchen Union nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Gegen Union Lüdinghausen ist der FC Nordkirchen in der Favoritenrolle. Ins Bezirksliga-Derby geht der FCN mit dem Rückenwind aus vier deutlichen Siegen. Dennoch ist die Mannschaft vom Schlosspark am Sonntag (14.30 Uhr) gegen die Unioner gewarnt.

Bezirksliga 9

FC Nordkirchen – Union Lüdinghausen

„Es ist ein Derby, da geht es immer heiß her und da ist alles möglich“, stellt FCN-Trainer Mario Plechaty klar. Beleg dafür: In der vergangenen Saison setzten sich die Nordkirchener in einem umkämpften Duell knapp bei Union durch, schon früh gab es eine Rote Karte für Lüdinghausen.

Union Lüdinghausen ist schwer einzuschätzen

Plechaty erwartet wieder viel Widerstand am Sonntag: „Ich erwarte eine kämpferische Mannschaft.“ Die große Unbekannte wird dann sein, wie die Gäste sich am Sonntag in Nordkirchen präsentieren. „Lüdinghausen ist schwer einzuschätzen“, erklärt Plechaty. „Mal verlieren sie und holen dann doch gute Ergebnisse gegen starke Mannschaften. Es ist eine komplette Wundertüte.“

Daher warnt der Coach auch, das Kellerkind auf die leichte Schulter zu nehmen, zumal: „Die haben schon ein paar Jungs, die Qualität haben.“

Nichtsdestotrotz will der FC Nordkirchen den fünften Sieg in Serie einfahren. „Wir wollen oben dranbleiben“, so Plechaty. „Wir nehmen sie total ernst.“

Was den FCN-Coach positiv stimmt, ist die personelle Lage. Bis auf den langzeitverletzten Lars Rustige kann Plechaty auf die ganze Breite des FCN-Kaders zurückgreifen. „Wir haben alle Mann beim Training und jetzt auch offensiv wieder mehr Optionen.“

Voller Trainingsplatz beim FC Nordkirchen

Umgekehrt ergibt sich daraus das Luxusproblem, dass nicht alle Spieler eingesetzt werden können. „Wichtig ist, dass wir die alle Jungs bei Laune halten. Wir sprechen mit denen, die ein bisschen hintendran sind“, so Plechaty.

Dennoch freut sich der Trainer, dass der Trainingsplatz gut gefüllt ist. „Das Niveau ist besser“, stellt Plechaty fest. „Da ist richtig Intensität drin und das merkt man auch.“

Die Voraussetzungen trotz eines Gegners, der viel ins Spiel investieren wird, sind daher mindestens ordentlich.

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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