24 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern: Am 5. Juli 1998 wurde Tobias Beckmann (rechtes Bild, hintere Reihe, 6. v.li) mit dem BVB Deutscher U19-Meister. Heute sammelt er Spenden für „Becks&Nagel for Kids“, pflegt auch einen engen Kontakt zu Ralf Moeller (l.). (Montage) © Privat
Fußball

Einst der gefeierte BVB-Held, später kam das Burnout, dann der Ausstieg aus dem Hamsterrad

Die Geschehnisse des 5. Juli 1998 wird Tobias Beckmann nie vergessen. Der Waltroper schoss das entscheidende Tor im U19-Finale um die Deutsche Meisterschaft - für den BVB und gegen Bayern München.

Im Stadion Rote Erde lagen die Dortmunder nach einem Doppelschlag der Bayern plötzlich in der 65. Minute mit 1:2 zurück. Zuvor bei Schalke 04, war Beckmann noch Stürmer. Michael Skibbe hatte ihn im zweiten U19-Jahr zum BVB geholt. „Auch da war ich erst im Sturm, wurde wegen Verletzungen einiger Mitspieler zum Abwehrspieler in der Viererkette umfunktioniert“, erinnert sich Beckmann, der in der 66. Minute eingewechselt wurde.

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Über die Autorin
Redakteurin
1969 in Koblenz geboren, begann sie 1991 das Volontariat beim Bauer-Verlag. Noch während der Oberstufenzeit wurde ihr von den Lehrern im Rheinland ein grausiges Bild des Ruhrgebiets vermittelt. Doch sehr schnell lernte sie die Region und die Menschen schätzen - und lieben. Längst hier verwurzelt, lebt sie seit 1993 in Waltrop, mit Mann und zwei Töchtern. Ob im Sport oder im Lokalen sind es die erzählten Geschichten, die sie so sehr an ihrem Beruf schätzt.
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