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Schalke braucht Geduld beim geplanten Transfer von Rabbi Matondo

Schalke 04

Den Medizincheck hat Rabbi Matondo zwar am Dienstag bestanden, aber sein geplanter Transfer zum FC Schalke 04 ist noch nicht perfekt. Das hat Gründe.

Gelsenkirchen

, 29.01.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke braucht Geduld beim geplanten Transfer von Rabbi Matondo

Hängepartie: Der Wechsel von Rabbi Matondo ist noch nicht perfekt. © imago

Es gibt noch Formalitäten zu regeln, die sich hinziehen. Noch fehlt u.a. eine Unterschrift aus Manchester, das am Dienstagabend in Newcastle spielte. Gelandet war Rabbi Matondo bereits am Montagabend in Düsseldorf, wo ihn Sportvorstand Christian Heidel empfing. Am Mittwoch wird die Verpflichtung des gebürtigen Walisers wohl in trockenen Tüchern sein. Da ist trainingsfrei, so dass Matondo sehr wahrscheinlich am Donnerstag das erste Mal auf Schalke trainieren wird.

Dann hat Trainer Domenico Tedesco wenigstens schon einmal einen neuen Außenstürmer. Tedesco hatte im Verlauf einer enttäuschenden Bundesliga-Hinrunde durch die Blume immer wieder beklagt, dass es seiner Mannschaft an Tempo fehle. Nun bekommt er mit Matondo einen Spieler, der über echte Sprintqualitäten verfügt. Bei einem Sprinttest über 20 Meter (2,62 Sekunden) soll der 18-Jährige sogar schneller als die Top-Stars Leroy Sané und Raheem Sterling gewesen sein.

Leidenschaft erst für Rugby

Matondo spielte in jungen Jahren nicht nur Fußball, sondern auch leidenschaftlich gern Rugby und brachte es dort sogar auf Länderspiele in der U15 Englands. Doch bald gewann seine Liebe zum Fußball die Oberhand. Am 20. November 2018 machte den erst 18-Jährigen National-Trainer Ryan Giggs im Freundschaftsspiel gegen Albanien (0:1) zum walisischen Nationalspieler.

Matondo ist in Liverpool geboren und in Wales aufgewachsen. Sein Vater Dada stammt aus dem Kongo. Obwohl Matondo von City-Trainer Pep Guardiola noch am vergangenen Montag in den höchsten Tönen gelobt wurde („Er ist sehr schnell und hat großes Talent“), kam der Youngster in Manchester nur in der U 23 in der Premier League 2 zum Einsatz. Dort konnte sich seine Bilanz in elf Spielen – sechs Tore und vier Vorlagen – aber wahrlich sehen lassen. Jetzt will der 18-Jährige beweisen, dass er auch das sportliche Potenzial hat, um in der Bundesliga mithalten zu können.

Innenverteidiger dringend gesucht

Die Schalker Transferaktivitäten dürften mit der Verpflichtung von Matondo jedoch noch nicht beendet sein. Dringender denn je sucht Schalke noch einen Innenverteidiger, weil nach dem längerfristigen Ausfall von Benjamin Stambouli mit Matija Nastasic und Salif Sané nominell nur zwei Spieler für diese Position noch im Kader zu finden sind.

Auch im Angriff drückt der Schuh. Guido Burgstaller, der zwar gute Fortschritte machen soll, Breel Embolo und Steven Skrzybski stehen aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung. Deshalb steht Nikola Kalinic von Atletico Madrid weiterhin im Fokus der Königsblauen.

Di Santo vor Wechsel zu Galatasaray Istanbul

Trotz des Transfers von Alvaro Morata soll sich Madrids Trainer Diego Simeone gegen einen Wechsel des 31-Jährigen sträuben. Oder ist das nur das allbekannte Pokerspiel um mehr Geld? Spätestens am Donnerstag gibt es Gewissheit. Dann schließt um 18 Uhr das Transferfenster.

Bis dahin könnte auch Franco Di Santo von der Schalker Gehaltsliste verschwunden sein. Denn der Argentinier postete gestern Abend ein Video von seiner Ankunft am Flughafen in Istanbul. Der Wechsel zu Galatasaray (wir berichteten) scheint tatsächlich konkrete Formen anzunehmen. „Ich bin bereit für alles, was da kommt“, hatte Di Santo auf Instagram zum Besten gegeben. Schalke wird denken: Hoffentlich.

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