Hans Machemer im Jahr 2018 bei einem Vortrag über seinen Vater Helmut (im Hintergrund). Der Stadtlohner Augenarzt Helmut Machemer fiel 1942 an der Ostfront, weil er seine Familie in Stadtlohn retten wollte.
Hans Machemer im Jahr 2018 bei einem Vortrag über seinen Vater Helmut (im Hintergrund). Der Stadtlohner Augenarzt Helmut Machemer fiel 1942 an der Ostfront, weil er seine Familie in Stadtlohn retten wollte. © Stefan Grothues
Kriegsschicksal

Arte-Doku: Warum ein Stadtlohner Arzt für seine Familie in den Krieg zog

Der Stadtlohner Augenarzt Helmut Machemer zog freiwillig in den Krieg und fiel 1942. Er tat das, um seine „halbjüdische“ Frau und seine Söhne zu retten. Arte zeigt jetzt eine Dokumentation

Den Kriegstod seines Vaters Helmut Machemer in Russland hat Hans Machemer als Siebenjähriger in Stadtlohn bitter beweint. Warum sein Vater freiwillig in den Krieg zog, das erfuhr der heute 87 Jahre alte Hans Machemer erst viele Jahre später, als er im Ruhestand den Briefwechsel seiner Eltern studierte: Seine Mutter Erna galt als „Halbjüdin“. Sein Vater wollte sie und seine drei Söhne retten, indem er sich als tapferer Soldat an der Front auszeichnete.

Familie lebte seit 1935 in Stadtlohn

Sohn veröffentlichte 2018 die Feldpostbriefe

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