Begleithund bekommt "sehr gut"

08.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Begleithund bekommt "sehr gut"

<p>Die elf Monate alte Hündin Alina (links), Jutta Dieks und die mit "sehr gut" bewertete Hündin Ginger. Dirking</p>

Stadtlohn Weiches Fell, gespitzte Ohren, ein idealer Spielkamerad für Kinder, das ist die Hündin Gillian vom Römerlager, auch Ginger gerufen. Sie gehört zur Gattung der Elos, zu einer Hunderasse, die aus Eurasiern und Bobtails entstanden ist. Aufgrund ihrer besonderen Qualitäten - Ginger ist robust, instinktsicher, gehorsam und belastbar - hat sie jetzt die Ausbildung zum therapeutischen Begleithund mit der Gesamtnote "sehr gut" bestanden.

Dieser Erfolg ist nicht zuletzt der Halterin und Züchterin Jutta Dieks von der Zuchtstätte Elos-von-der-Hünenburg zu verdanken, die sich über diese Auszeichnung ganz besonders freut. Mindestens 18 Monate alt muss ein Hund sein, um als therapeutischer Begleithund geprüft werden zu können, sagt sie. Zuchtziel der Ausbildung, die 80 Stunden umfasst, ist es, das Tier auf unterschiedliche Situationen vorzubereiten: Der Umgang mit Fremden, das Verstehen von Zeichensprache, mit einem Gefährten gehen sowie das Lernen verschiedener Spielformen. Getestet wird die Reaktion auf Ablenkung und die Einsatzbereitschaft an fremden Orten.

Der Hund lernt die Bedürfnisse von Patienten wahrzunehmen, um dann richtig zu reagieren. Die Prüfung nach den Richtlinien der Delta Society setzt das Grundwissen der Züchterin und das Vertrauen zwischen ihr und dem Tier voraus, erklärt Jutta Dieks.

Mit Donna und Andros, den Eltern von Ginger, stellte sie bereits zwei therapeutische Begleithunde vor, die sich in einer Grundschule in Stadtlohn erfolgreich bewähren.

Therapeutische Begleithunde können in Kindergärten und Schulen, in Seniorenheimen und Demenzgruppen sowie in Fördereinrichtungen eingesetzt werden. sd

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