Johannesschüler erhalten Einblick in die Vielfalt der Berufe

Berufsorientierungscamp

STADTLOHN Wie finde ich meinen Traumberuf? Wo liegen meine persönlichen Stärken? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in meiner Region? Wer unterstützt mich bei der Suche nach einem Arbeits- oder Ausbildungsplatz? Wichtige Fragen, die 26 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Johannesschule Stadtlohn - Förderschule mit der Schwerpunkt "Lernen" - im Rahmen eines Berufsorientierungscamps kurz vor den Ferien bewegten.

09.07.2009, 13:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Johannesschüler erhalten Einblick in die Vielfalt  der Berufe

<p>In den Werkstatträumen konnten sich die Schüler an handwerkliche Arbeit heranwagen. privat</p>

 An insgesamt sechs Tagen gastierten die Jugendlichen in den Räumlichkeiten des Berufsorientierungszentrums in Ahaus und lernten verschiedene Berufsfelder anschaulich kennen (Holz, Metall, Hauswirtschaft, Raum/ Farbe).

Ziel der vier ausgebildeten Coaches und der vier Beobachter des BOZ war es, den Schülerinnen und Schülern in den sechs Tagen eine Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung in einer sich schnell verändernden Berufs- und Arbeitswelt zu geben. Ein durchweg positives Fazit zogen die drei begleitenden Lehrkräfte Antonius Tüshaus, Christoph Heumer und Friedhelm Wewers. "Wichtig war es, dass jeder einzelne Jugendliche seine vielleicht noch nicht bewussten individuellen Stärken und Fähigkeiten erkennt und angeleitet wird, sie für seine berufliche Zukunft zu nutzen", so Wewers, zugleich auch Berufswahlkoordinator an der Johannesschule Stadtlohn.

Auch der Großteil der Schüler bewertete die Veranstaltung positiv. "Ich bin sicherer geworden, habe Erfahrungen gesammelt und Selbstvertrauen bekommen", äußerte eine Schülerin. In den Abschlussgesprächen mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrern wurden die erstellten Fähigkeitsprofile eines jeden Jugendlichen mit den Beobachtern besprochen und ausgewertet. Mit Zustimmung der Eltern können die so erhaltenen Ergebnisse in eine spätere Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit einfließen.

Möglich wurde das Berufsorientierungscamp an der Johannesschule Stadtlohn durch 7500 Euro Fördermittel aus dem Innovationsprojekt "Zukunft fördern. Vertiefte Berufsorientierung gestalten" der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung.

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