Jugendkulturwerkstatt ist entsetzt über Vandalismus an Skulptürchen in der Innenstadt

hzSkulptürchen zerstört

Voller Stolz haben Schüler in Stadtlohn Kunstwerke ausgestellt. Wie der Vorstand der Jugendkulturwerkstatt jetzt mitteilt, haben Unbekannte viele Skulpturen schon kurze Zeit später zerstört.

Stadtlohn

, 01.07.2019, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sieben Stadtlohner Schulen hatten das Projekt Skulptürchen Mitte Juni stolz eröffnet. Eine AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zeigte im Bereich Marktplatz / Stegerstraße / Eschstraße ihre Skulptur „Mensch ärgere dich nicht“, bestehend aus Spielfiguren aus Beton.

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Bereits am Nachmittag nach der Eröffnung wurden erste Figuren von unbekannten Tätern zerstört, im Laufe des Wochenendes alle weiteren öffentlich zugänglichen Figuren. Die Schülerinnen der Projektgruppe und ihre Lehrerin Jutta Naendrup seien entsetzt über die Zerstörungswut; sie haben die Beschädigungen fotografiert.

Vorstand der Jugendkulturwerkstatt verurteilt Vandalismus scharf

Auch der Vorstand der Jugendkulturwerkstatt Stadtlohn, Initiator der Skulptürchen, verurteilt diesen Vandalismus: „Wer so mit einem Schülerprojekt im öffentlichen Raum umgeht, schadet damit sowohl dem Gemeinwesen als auch sich selbst. Er drückt damit aus, dass er andere und sich selbst gering schätzt“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Im Schaufenster des Atelier Salamander, Dufkampstraße 19, ist das Mensch-ärgere-dich-Projekt inklusive Zerstörung dokumentiert.

Eine Anzeige gegen Unbekannt hat der Vorstand der Jugendkulturwerkstatt nicht erstattet.

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Die Skulptürchen sind nicht die einzigen Kunstwerke im öffentlichen Raum, die in den zurückliegenden Wochen Opfer von Vandalismus wurden: Die Skulptur „Demeter“, die im Rahmen der Skulpturenschau hinter dem Haus Hackenfort aufgestellt wurde, ist gleich mehrfach schwer beschädigt worden.

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