Kartoffeltour und Kiepenkerlsonntag stehen auf der Kippe

Coronavirus

Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben. Das bedeute wohl auch das Aus für die Kartoffeltour, den Stadtlohner Herbst und den Kiepenkerlsonntag.

Stadtlohn

, 17.06.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kiepenkerlsonntag, hier ein Archivbild aus dem Jahr 2019, wird in diesem Jahr wohl  nicht stattfinden.

Der Kiepenkerlsonntag, hier ein Archivbild aus dem Jahr 2019, wird in diesem Jahr wohl nicht stattfinden. © Elvira Meisel-Kemper

Großveranstaltungen wie Volks-, Stadt-, Straßen-, Wein- und Schützenfeste sowie Kirmes-Veranstaltungen bleiben bis mindestens bis Ende Oktober verboten bleiben. Das wurde am Mittwoch in Berlin bekannt.

Dieses Verbot hat auch Konsequenzen für die Stadt Stadtlohn. Die Kirmes Anfang Juli und das Nachtuhlenrennen am Kirmeswochenende sind zwar längst abgesagt wie auch sämtliche Schützenfeste und der Dodgeball-Beach-Cup, der Anfang August stattfinden sollte.

SMS hat noch abgewartet

Bislang bestand aber noch Hoffnung, dass aufgrund der sinkenden Infektionszahlen und der immer neuen Lockerungen die Kartoffeltour am 16. August sowie die verkaufsoffenen Sonntage „Stadtlohner Herbst“ (19. September) und „Kiepenkerlsonntag“ (17./18. Oktober) doch noch stattfinden könnten. „Wir haben uns bislang gegen eine schnelle Absage der Veranstaltungen entschieden, weil wir die weitere Entwicklung abwarten wollten“, sagt Martin Auras, Geschäftsführer des SMS-Stadtmarketings.

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Doch der Optimismus hat am Mittwoch einen erheblichen Dämpfer bekommen. „Wir wissen noch nicht ganz genau, was Berlin jetzt plant“, sagte Martin Auras am Mittwochnachmittag. „Wir warten noch ab, bis die schriftlichen Verordnungen vorliegen und entscheiden dann, wie es weitergeht.“ Über die Kartoffeltour soll auf jeden Fall in den nächsten Tagen entschieden werden. Auras: „Eine Absage wäre auf jeden Fall höchst bedauerlich.

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