"Für die schönen Dinge des Lebens": Neben der Husarenkapelle werden die DJK Eintracht und die Jugendkulturwerkstatt mit Mitteln aus der der Geschwister-Hakenfort-Stiftung gefördert. © Archiv
Hakenfort-Stiftung

Klimmzüge, Kunst und Konzert: Stadtlohn verteilt Gelder

Freizeitsportler können bei der DJK bald neue Klimmzüge machen: Die Stadt unterstützt die Anschaffung neuer Fitnessgeräte. Freiwillige Zuschüsse gibt es auch für Musik und Kunst.

Knapp 8000 Euro hat der Rat der Stadt Stadtlohn in seiner jüngsten Sitzung an drei Vereine aus den Bereichen Sport, Kultur und Musik verteilt. Die Entscheidung fiel einstimmig und ohne jede Diskussion. Die Mittel stammen aus der Geschwister-Hakenfort-Stiftung.

  • Die DJK Eintracht erhält knapp 1500 Euro als Zuschuss für mehrere neue Geräte. Der Fitnessraum an der Hölderlinstraße wird mit einem neuen Laufband und einer Klimmzugstation ausgestattet. Der Kaufpreis der beiden Geräte liegt bei rund 5700 Euro. Außerdem will die DJK 16 neue kleine Trampoline für Cardio- und Stabilisationstraining anschaffen.

  • Die Jugendkulturwerkstatt kann sich für die Jahre 2020 und 2021 über einen Mietkostenzuschuss in Höhe von insgesamt 5400 Euro freuen. Im Antrag der Jugendkulturwerkstatt heißt es, dass die Anmietung des Objekts in der Dufkampstraße richtig gewesen sei: „Das verdeutlichen auch die zahlreichen Veranstaltungen sowie die steigende Zahl der gewünschten kulturellen Ausstellungen.“ Die Jugendkulturwerkstatt will Kindern und Jugendlichen „mit oder ohne Migrationshintergrund“ Kunst und Kultur näherbringen.
  • Das Neujahrskonzert 2022 der Husarenkapelle wird mit bis zu 1000 Euro Defizitabdeckung bezuschusst. Das Neujahrskonzert ist für den 9. Januar 2022 um 17 Uhr geplant. „Auf Grund von Erfahrungswerten schätzen wir, dass trotz ,ordentlicher‘ Besucherzahlen die Einnahmen nicht die Kosten für die Durchführung unseres Neujahrskonzertes decken werden“, heißt es im Antrag der Husaren.

Die inzwischen verstorbene Schwester Maria Bruna hatte die Stiftung vor 15 Jahren ins Leben gerufen. Die Wohltäterin wurde als Ida Hakenfort in Stadtlohn geboren. Als letzte Überlebende der fünf Hakenfort-Geschwister vermachte sie Bargeld, Immobilien und ein Aktienpaket als Vermächtnis an ihre Heimatstadt.

25.000 Euro verbleiben im Stiftungstopf

Die Stiftungserträge sollen, so ist es notariell festgelegt, „für alle schönen Dinge im Leben“ eingesetzt werden. Die Geschwister-Hakenfort-Stiftung hat inzwischen mit einem hohen sechsstelligen Betrag Kunst, Kultur und Musik in Stadtlohn gefördert – und ausdrücklich auf Wunsch der Stifterin auch das traditionsreiche Wirken der Nikolaus-Gesellschaft.

Die laufenden Stiftungserträge waren in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen etwas geschrumpft. Nach dem jetzt beschlossenen Förderungspaket verbleiben noch knapp 25.000 Euro Restmittel im Stiftungstopf.

Über den Autor
Redaktion Ahaus
Vor Ort und nah dran für den Leser, hört gerne auch die andere Seite
Zur Autorenseite
Avatar

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.