Corona-Skeptiker am vergangenen Samstag bei einem Treffen in Stadtlohn. © Stephan Rape
Kommentar

Liebe Corona-Skeptiker, wir müssen da alle durch – leider!

Die Corona-Pandemie stellt uns alle auf die Probe. Viele Menschen hadern mit den derzeitigen Einschränkungen. Wir sollten ihre Sorgen ernst nehmen, meint unser Redakteur Nils Dietrich.

Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine Last. Viele Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben, viele leiden noch Monate später an den Folgen ihrer Erkrankung. Fest steht: Das Virus stellt uns vor eine große Bewährungsprobe, die größte seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber wir machen aus der schwierigen Situation das Beste.

Die Regierung hat mit weitreichenden, zuvor teils unvorstellbaren Maßnahmen Grundrechte eingeschränkt. Das tat sie, um Menschenleben zu schützen. Diese Regelungen waren und sind, um Bundeskanzlerin Angela Merkel zu zitieren, „alternativlos“.

Der Umgang mit der Pandemie – einer noch nie dagewesenen Herausforderung –ist ein hochkomplexer Prozess mit unzähligen Unbekannten. Natürlich passieren Fehler. Und es ist nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die sagen: „Es muss jetzt mal gut sein.“

Das ist eine nur allzu menschliche Regung. Und wir sollten solche Menschen und ihre Bedenken und Sorgen ernst nehmen. Leider gestaltet sich der Dialog in manchen Fällen schwierig.

Aber Gefühle sind kein guter Ratgeber in unserer Situation. Diese erfordert nüchterne Berechnung. Der Schutz von Leben ist das oberste Ziel – und diesem Ziel müssen wir sehr viel unterordnen. Hoffentlich nicht mehr allzu lang.

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