Margarete Wolter steuert Kurs der Johannesschule

Schulleiterin ins Amt eingeführt

25.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Stadtlohn Der eine verglich sie mit einem Lotsen auf der Brücke eines Schiffes, der andere sah sie als Dirigentin eines Orchesters - es mangelte gestern morgen nicht an Bildern, um die Aufgabe zu beschreiben, die nun auf die neue Leiterin der Stadtlohner Johannesschule wartet. Andererseits betritt sie kein völliges Neuland. Auch das wurde bei der Feier zur Amtseinführung deutlich: Margarete Wolters ist nicht nur seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Lehrerkollegiums der Förderschule. Vielmehr hat sie auch im Tandem mit Franz Marpert seit Jahren Erfahrung in Aufgaben der Schulleitung sammeln dürfen. Das unterstrich auch Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning. Er lobte das Leitbild der Schule, das auf die Verantwortlichkeit des Einzelnen Ziele: Und diese Schule ist ein Ort, an dem die Schüler die Fähigkeit zum verantwortlichen Handeln entwickeln können.» Das eröffne ihnen Chancen auf einen Ausbildungsplatz und eine Arbeitsstelle. Schulrat Ernst Saatkamp sah in der Berufung von Margarete Wolter eine «glückliche Entscheidung»: Die gebürtige Dülmenerin stehe zugleich für einen reibungslosen Übergang. Saatkamp zeichnete ihren beruflichen Werdegang nach und lobte: «Sie haben bereits zahlreiche Ideen in diese Schule eingebracht und dazu beigetragen, sie zu ihrem heutigen hohen pädagogischen Niveau zu führen.» Für die Elternschaft überreichte Hans-Joachim Thewes der neuen Schulleiterin einen Taktstock, um als Dirigentin ein harmonisches Zusammenwirken für die Johannesschule zu bewirken. Bernhard Gemsa, Leiter des Geschwister-Scholl-Gymnasiums, sah in diesem Amt Ähnlichkeiten zur Aufgabe des Lotsen: Er muss langfristig erkennen, wohin das Schiff «Schule» steuert. Margarete Wolters Vorgänger, Franz Marpert, ließ es sich nicht nehmen, seiner Nachfolgerin Glück für die neue Aufgabe zu wünschen. Für das Johannes-Förderwerk drückte Vorsitzender Dr. Manfred Schimmöller die Freude über die Zusammenarbeit und das Engagement von Margarete Wolters aus. Sie selbst erklärte, gemeinsam mit Kollegen, Eltern und Schülern die Schule weiter entwickeln zu wollen. to

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