Max freut das Spielen an der See

Aktion Kind

STADTLOHN Der Stadtlohner Verein Aktion Kind erfüllt solchen Jungen und Mädchen Wünsche, die keine Aussicht auf ein unbeschwertes Leben haben können. Ein Beispiel dafür ist der kleine Max.

01.07.2009, 14:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Max freut das Spielen  an der See

<p>Max an der See privat</p>

Max, dreieinhalb Jahre alt, liebt, wie die meisten Kinder seines Alters, Wasser, zum Plantschen und mit Sand Matschen. Ganz besonders liebt Max das Wasser am Meer oder der See. Vielleicht lassen ihn die Wellen die Kraft und Freiheit spüren, die ihm manchmal fehlt. Denn schon viel zu oft musste Max die Geborgenheit seines Zuhauses gegen ein Klinikbett tauschen, um schwere Operationen und anstrengende Untersuchungen über sich ergehen zu lassen; angeschlossen an Schläuche, Infusionen und Überwachungsgeräte. Max ist mit einem schweren Herzfehler zur Welt gekommen, der auch sein weiteres Leben bestimmen wird. Er wird, trotz der Möglichkeiten der modernen Medizin, nie ein gesundes Kind werden, wird mit Medikamenten und Einschränkungen leben müssen.

Ziele gesucht

Die Aktion Kind erfuhr von Max Schicksal und nahm Kontakt mit der Familie auf, zu der noch die Eltern und zwei ältere Geschwister gehören. Nach einem ersten persönlichen Treffen war schnell klar, Max möchte "an das große Wasser". Passende Ziele wurden ausgesucht und im Kreise der Familie besprochen. Da der Reisetermin schon bald sein sollte, war Eile geboten.

So konnte Max jetzt tatsächlich in den Urlaub an die Nordsee starten. Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und untergebracht in einem speziellen Kinderhotel genoss er alles, was mit seinem geliebten Wasser zu tun hat. Für einige Tage tat Max, was alle Kinder in seinem Alter dort auch tun: Sandburgen bauen, matschen, am Wasser spielen und die Zeit mit anderen Kindern genießen.

Im Mittelpunkt der Arbeit von Aktion Kind stehen die Herzenswünsche von Kindern, für die nach ärztlicher Einschätzung keine Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben besteht. Die Jungen und Mädchen sind durch Krankheit oder Behinderung so schwer betroffen, dass eventuell auch von einer eingeschränkten Lebenserwartung ausgegangen wird. Sie und ihre Familien befinden sich in einer Ausnahmesituation, in der oft die Zeit, die Kraft und die Mittel für besondere Aktivitäten fehlen.

Lesen Sie jetzt