Das Forschermobil konnte mit den Geldern des Vorgängerprogramms realisiert werden. © VITAL-Geschäftsstelle & Regional
LEADER Projekt

Neues LEADER-Projekt braucht Ideen für die Bewerbungsphase

Wie kann sich unsere Region weiterentwickeln, was läuft gut, woran muss man arbeiten? Welche Themen bewegen die Menschen? Für ein neues regionales Förderprogramm werden Ideen gesucht.

Mitdenken, mitgestalten und ihre Ideen für eine neue LEADER-Förderperiode einbringen – das können und sollen die Bürgerinnen und Bürger der Region „berkel schlinge“ am Donnerstag, 4. November. Geschers Bürgermeisterin und ihre männlichen Kollegen aus Stadtlohn, Südlohn und Vreden sowie das Regionalmanagement laden zur Diskussion in die Stadthalle in Stadtlohn ein. Anlass ist die Auftaktveranstaltung zur kommenden Förderperiode, die mit einer neuen Bewerbung einhergeht. Los geht’s um 17 Uhr.

Rund 1,8 Millionen Euro sind seit 2014 über die VITAL.NRW-Förderung in die Region rund um Berkel und Schlinge geflossen. Fast 20 Projekte und beinahe 50 Kleinprojekte wurden seitdem umgesetzt beziehungsweise befinden sich aktuell in der Umsetzungsphase.

Spannende Projekte machen Leben „lebenswerter“

So ist dem einen oder anderen vielleicht schon das Forschermobil begegnet, das Kindergärten und Grundschulen in der Region besucht und den Kindern die sogenannten MINT-Themen näherbringt. Durch das Projekt Schule 4.0 konnten verschiedene Schulen u.a. mit Tablets ausgestattet werden.

So gibt es in Vreden durch die VITAL.NRW-Förderung nun ein Repair-Café, außerdem wurde die bekannte Flamingoroute mit neuem Kartenmaterial ausgestattet. Ein weiteres Projekt unterstützt Unternehmen in den involvierten Kommunen bei der naturnahen Gestaltung von Gewerbegebieten. Ein aktuell laufendes, ambitionierteres Projekt möchte auf lange Sicht die E-Mobilität in den Privathaushalten etablieren.

Alle Initiativen haben eines gemeinsam: „Sie haben das Leben hier lebenswerter gemacht“, sagt Kathrin Brinkschmidt, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit in der VITAL-Geschäftsstelle im Regionalmanagement „berkel schlinge“. Inzwischen sei das Förderprogramm dadurch in der Region verankert, sei ein Motor für Weiterentwicklung und zukunftsweisend.

Noch viel zu tun

„Doch in der aktuellen Zeit des Wandels bleibt viel zu tun“, betont die Pressesprecherin. Um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können, sei eine erneute Bewerbung als Förderregion notwendig. „Das bisher angewendete VITAL.NRW Programm wird dabei automatisch durch das LEADER-Programm ersetzt“, erklärt Brinkschmidt.

Dazu braucht es vor allem auch die Ideen und Visionen der lokalen Bevölkerung. Welche Herausforderungen bestehen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger, wo sollte sich die Region neu positionieren, wo an Erfolge anknüpfen? Welche zukunftsfähigen Projekte könnten helfen, die Herausforderungen der nächsten Jahre anzupacken? Ab dem 4. November folgen zusätzlich zu der Auftaktveranstaltung weitere Beteiligungsmöglichkeiten.

Basis der Planungen für den Zeitraum bis 2029 ist die bestehende Lokale Entwicklungsstrategie. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat in den vergangenen Wochen bereits verschiedene, bestehende Themenfelder wie Tourismus, Kultur oder umweltpolitischen Fragen diskutiert.

Hat die Region berkel schlinge Erfolg, stehen in den Jahren 2023 bis 2029 rund 2,3 Millionen Euro an Fördergeldern aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums für die Umsetzung von Projektideen zur Verfügung.

Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung am 4. November sind bis zum 28. Oktober per Mail an: regionalmanagement@berkel-schlinge.de möglich. Es gilt die 3G-Regel. Weitere Informationen bietet die Website www.berkel-schlinge.de

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