Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden wird mit 110.500 Euro gefördert

Flugplatz

Das Land NRW fördert die Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden. Eine Halle braucht ein neues Dach und das Vorfeld hat ein „unübliches Gefälle“ und eine abgesackte Regenrinne.

Stadtlohn

15.01.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden wird mit 110.500 Euro gefördert

Die Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden wird vom Land NRW gefördert. © Geodatenatlas/Kreis Borken

Das Land NRW fördert die Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden. Das teilt der Kreis Borken in einer Pressemitteilung mit. Die Bezirksregierung hat demnach Landesmittel für die Sanierung des Dachs einer Flugzeughalle sowie für die Teilsanierung des Vorfelds vor den Unterstellhallen bewilligt. Den Antrag hatte die Flugplatz Stadtlohn-Vreden GmbH, die zu 88 Prozent dem Kreis Borken und zu jeweils 6 Prozent den Städten Stadtlohn und Vreden gehört, gestellt.

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Das Dach der Unterstellhalle 1 weist laut Pressemitteilung bereits Schäden auf. Durch die undichten Stellen gelangt Wasser in die Halle. Daher soll das komplette Hallendach saniert werden. Das wird voraussichtlich 70.000 Euro kosten. Vom Land gibt es einen Zuschuss von 45.500 Euro.

Vorfeld hat ein unübliches Gefälle

Das aus den 1970er-Jahren stammende gepflasterte Vorfeld im Bereich der Unterstellhallen 1 bis 4 wurde seinerzeit mit einem an Flugplätzen unüblichen Gefälle angelegt, sodass dort Flugzeuge gegen Wegrollen gesichert werden müssen oder nur quer zum Gefälle abgestellt werden können.

Sanierung des Flugplatzes Stadtlohn-Vreden wird mit 110.500 Euro gefördert

Landrat Dr. Kai Zwicker und die beiden Flugplatz-Geschäftsführer Wilfried Kersting und Norbert Hetkamp (v.l.) freuen sich für die Bewilligungsbescheide. © Kreis Borken

Da die in dem Bereich verlaufende Regenrinne inzwischen an vielen Stellen stark abgesackt ist, kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass beim Überrollen Bugräder der Flugzeuge „einfedern“ und Propeller dann den Boden berühren. Der Bereich um die Regenrinne soll daher saniert werden, wobei gleichzeitig die Zahl der Wassereinläufe von 16 auf 28 erhöht wird. Auf diese Weise verringert sich künftig bei Starkregen das Überflutungsrisiko.

Die Sanierung des Vorfeldes wird rund 100.000 Euro kosten. Der Zuschuss vom Land beträgt 65.000 Euro.

Neue Markierungen und Beleuchtungen

Bereits Ende des vergangenen Jahres waren für drei weitere Baumaßnahmen Förderungen ausgesprochen worden: Erneuerung der Farbmarkierungen auf der Start- und Landebahn und allen Rollwegen, Aufbau von Hindernisbeleuchtungen auf einer Unterstellhalle und dem Tower-Gebäude sowie die Erneuerung der 25 Jahre alten Wetterstation. Die Baukosten für diese Maßnahmen sind mit insgesamt 85.700 Euro veranschlagt, die das Land mit bis zu 68.600 Euro fördert.

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Mit diesen Maßnahmen könne die Weiterentwicklung der Flugplatz-Infrastruktur dank der Landesförderung plangemäß fortgesetzt werden, erläuterten die beiden Flugplatz-Geschäftsführer Wilfried Kersting und Norbert Hetkamp.

So sind die Markierungsarbeiten und die Installation der Hindernisbeleuchtungen inzwischen abgeschlossen. Die Wetterstation soll bis Ende Januar 2020 erneuert werden. Die Arbeiten am Hallendach und im Vorfeldbereich sollen möglichst bis Mitte April 2020 abgeschlossen sein.

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