Skulptur am Haus Hakenfort wurde schon zum dritten Mal Opfer von Vandalismus

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Die Skulptur „Demeter“ am Haus Hakenfort wurde am Pfingstwochenende schon wieder beschädigt. Es ist bereits der dritte Fall von Vandalismus in sechs Wochen.

Stadtlohn

, 12.06.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schon wieder wurde die Skulptur „Demeter“ am Haus Hakenfort am Wochenende beschädigt. Am Sonntag hat Klaus-Dieter Weßing, Fachbereichsleiter Kultur im Stadtlohner Rathaus, einen Anruf von einem Passanten erhalten. „In der Nacht haben Unbekannte die Skulptur so verbogen, dass einige Eisenbänder gerissen sind“, berichtet Klaus-Dieter Weßing.

Es ist schon das dritte Mal, dass die Skulptur Opfer von Vandalismus wird. Bereits einen Tag nach der Eröffnung der Kunststationen Anfang Mai erfährt die niederländische Künstlerin Lotje de Lussanet, dass Fahrradfahrer im Vorbeifahren an der Skulptur gezogen oder dagegen getreten haben.

Bauhof repariert beschädigte Skulptur

Drei Wochen später ruft Klaus-Dieter Weßing die Künstlerin wieder an. Erneut wurde die Skulptur beschädigt. Diesmal haben Unbekannte mit so viel Gewalt an der Figur gezerrt, dass die filigranen Eisenbänder am Fuß gerissen sind. Der Bauhof repariert die Skulptur und stellt sie rund eine Woche später wieder auf – ein bisschen weiter zum Supermarkt-Parkplatz hin, damit sie besser einsehbar ist.

Skulptur am Haus Hakenfort wurde schon zum dritten Mal Opfer von Vandalismus

Das zerstörte Kunstwerk wurde bereits abgeholt und wird gerade repariert. © Markus Gehring

Doch auch das hat sie nicht vor erneutem Vandalismus geschützt. „Kann man dann überhaupt noch was aufstellen in Stadtlohn?“, fragt sich Klaus-Dieter Weßing. Auf jeden Fall soll die Skulptur wieder vom Bauhof repariert und dann wieder aufgestellt werden.

Sturm beschädigt Skulptur am Busbahnhof

Am Wochenende ist auch eine weitere Skulptur an der Pauluskirche beschädigt worden. Hier geht Klaus-Dieter Weßing allerdings nicht von Vandalismus aus. „Ich denke, dass sie wegen des Sturms umgefallen ist. Es gibt keine Anzeichen von Vandalismus“, so der Fachbereichsleiter.

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