Stadtlohn plant neue Baugrundstücke am Owwering und der Langen Stegge

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Die Weichen für neue Baugrundstücke sind gestellt: Die Stadt Stadtlohn plant im Baugebiet Owwering und an der Langen Stegge Platz für Wohnhäuser. Wann können Häuslebauer den Spaten ansetzen?

Stadtlohn

, 12.12.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei kleine Baugebiete plant die Stadt Stadlohn: Das Wohngebiet am Owwering soll um einige Häuser erweitert werden, und auch an der Langen Stegge soll Baurecht für einige Einfamilienhäuser geschaffen werden. Mit der Einleitung der Bauleitplanverfahren für beide Projekte, die der Bauausschuss Ende November beschlossen hat, ist der erste Schritt getan.

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Wohngebiet Owwering: Dort hat, sagte Bürgermeister Helmut Könning auf Anfrage der Redaktion, die Stadt Stadtlohn vor einigen Jahren ein Grundstück gekauft. Es gibt noch keinen Entwurf für das Gebiet, aber der Bürgermeister schätzt, dass dort – ganz in der Nähe des Elisabeth-Kindergartens – rund 15 Häuser Platz finden könnten.

Nicht alle Baugrundstücke wird die Stadt vermarkten. Man sei im Gespräch mit dem Grundstücksnachbarn, auch dieser werde Grundstücke anbieten können. Zurzeit wird die besagte Fläche und die Gebäude darauf noch landwirtschaftlich und auch zum Teil gewerblich genutzt.

Gewässer könnte Knackpunkt bei der Planung sein

Ein Knackpunkt bei der Planung könnte das Gewässer sein, das praktisch an der Grenze zwischen dem schon bebauten Wohngebietsteil und dem zukünftigen verläuft. „Wir müssen dem Gewässer Raum geben“, sagt Helmut Könning mit Blick auf das Hochwasserschutzkonzept und die europäische Wasserrahmenrichtlinie. „Aber wir wollen dran bleiben“, betont er, dass die Stadt die Planung nicht auf die lange Bank schieben wird. „Aber ob da nächstes Jahr schon was passieren kann, das kann ich nicht sagen“, gibt sich der Bürgermeister zurückhaltend, was die Zeitschiene angeht.

Neue Baugrundstücke an der „Langen Stegge“

An der „Langen Stegge“ ist im Verlauf auch noch Platz für Wohnhäuser. „Das bietet sich da an“, beschreibt Helmut Könning die Lage des geplanten kleinen Wohngebiets. An die drei bestehenden Häuser kann sich eine Reihe von weiteren in Richtung L 572 (alte B 70) anschließen – so der Plan. Auch hier sollen städtische Grundstücke und auch private angeboten werden sollen, die Stadt ist im Gespräch mit dem Eigentümer.

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Aber auch hier gilt: „Es gibt noch nicht mal einen Entwurf“, so der Bürgermeister. Und die Stadt muss nicht nur den Startschuss für die Planungen geben, sondern muss auch bei der Bezirksregierung als übergeordnete Behörde eine landesplanerische Anfrage stellen wegen des kleinen Baugebiets im Außenbereich. Im übergeordneten Flächennutzungsplan ist das Gebiet allerdings als „Wohngebiet“ ausgewiesen.

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