"Stadtlohner Liste" zu Sortimenten

Bauausschuss

STADTLOHN Welche Geschäfte sollen in Gewerbe- und Industriegebieten in Stadtlohn in Zukunft neu erlaubt werden - und welche nicht? Mit dieser Frage hat sich der Bauausschuss in seiner vergangenen Sitzung beschäftigt.

01.07.2009, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Mittelpunkt stand dabei die "Stadtlohner Liste". Sie zeigt klar auf, welche Sortimente wo erlaubt sind. Damit soll eine Schwächung der Innenstadt durch eine wachsende Zahl von Geschäften in Industrie- und Gewerbegebieten entgegen gewirkt werden.

Wenig Kontroversen gab es zu dieser Frage bei den einzelnen Fraktionen. So setzte sich die CDU dafür ein, dass es in Zukunft auch außerhalb des Zentrums möglich bleiben soll, etwa Waren des medizinisch-orthopädischen Bereichs zu verkaufen. Gleiches gilt für Lampen und Leuchten, Medien und Antiquitäten. Die SPD sprach sich ergänzend zur CDU ebenfalls dafür aus, Kinderwagen und Teppiche sowie Musikalien als "nicht zentrenrelevant" einzustufen. Die FDP sah dies auch für den Sortimentsbereich "Baby und Kinder" als sinnvoll an.

Nachdem der Ausschuss Einigkeit über die Inhalte der Liste hergestellt hatte, sollte diese noch für das Einzelhandelskonzept beschlossen werden. Dabei konnte es zum jetzigen Zeitpunkt zunächst nur um einen verfahrenseinleitenden Beschluss gehen. Um das Einzelhandelskonzept selbst wird es etwas später noch intensiver gehen: Es soll nach den Sommerferien auf die Tagesordnung, kündigte Bauamtsleiter Wolfram Höltken im Ausschuss an. Das Einzelhandelskonzept gilt als Schlüssel zur Entwicklung der Innenstadt.. to

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