Stadtlohns „Corona-Gutscheine“ waren der Renner

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Es ist eine echte Erfolgsgeschichte. Diese Zahlen sind dafür der Beweis: In Stadtlohn wurden für „Corona-Gutscheine“ insgesamt 932.000 Euro ausgegeben. Alle Beteiligten sind begeistert.

Stadtlohn

, 13.10.2020, 17:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bilanz dieser besonderen Aktion ist durch die Bank positiv: Während ihrer viermonatigen Laufzeit wurden in Stadtlohn 13.397 Sonder-Gutscheine verkauft. Darüber informierte ein hoch zufriedener Martin Auras, Geschäftsführer SMS-Stadtmarketing.

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Zur Erinnerung: Der Rat der Stadt hatte bereits im Mai grünes Licht für ein Stadtlohner „Corona-Hilfspaket“ gegeben und 250.000 Euro für eine 25-prozentige Bezuschussung von speziellen Gutscheinen bereitgestellt. Dabei konnten die Käufer wählen zwischen den Formaten 20 Euro (Verkaufspreis 15 Euro), 60 Euro (45 Euro) und 100 Euro (75 Euro). Allerdings konnten nicht grenzenlos Gutscheine „gebunkert“ werden, der Kauf war pro Person auf 100 Euro begrenzt.

Angewachsen auf 80 Akzeptanzstellen

Und die konnten dann an Akzeptanzstellen aus den verschiedensten Bereichen – Geschäfte wie Gastronomie – ausgegeben werden. Am Anfang waren es 40 Akzeptanzstellen, später dann 80. Auch allein daran erkenne man, die positive Wirkung, die durch die Gutscheine ausgelöst worden seien, betont Martin Auras. Auch von den Käufern habe er nur anerkennende Reaktionen gehört. Und das oft live. Zwei Drittel der Gutscheine wurden nämlich im SMS-Büro an der Dufkampsttraße 11 ausgegeben, ein Drittel im Online-Verkauf.

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Von Anfang Juni an bis 30. September gab es die Gelegenheit, die heimische Geschäftswelt, die von der Corona-Pandemie besonders betroffen war und ist, zu unterstützen. Und das ist offenbar im großen Stil gelungen. An den Akzeptanzstellen, an denen die Gutscheine eingelöst werden konnten, wurden bislang schon 715.000 Euro ausgegeben. Wie viel Gutscheine hinter diesem Betrag stehen, könne man allerdings aktuell nicht sagen, so Auras. Es hätten schließlich ja auch Teilbeträge abgerufen werden können.

„Restgeld“ bleibt bis zum 31. Januar sicher

Noch bis zum 31. Januar aber kann auch das auf den Scheinen verbliebene „Restgeld“ noch ausgegeben werden. Martin Auras: „Wir wollten mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft sehr bewusst diese Verlängerung.“ Mit Blick darauf, dass bereits der größte Teil der Gutscheine genutzt worden sei, könne man aber ablesen, dass es den Stadtlohnern wohl am Herzen gelegen habe, sofort ihre Unterstützung anzubieten.

Zum Schluss sieht der Stadtmarketing-Geschäftsführer nur Gewinner: „Alle haben partizipiert“, sagt Martin Auras.

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