«Süchtig? ... Tu was!»

Kreuzbund zeigt Wege aus dem Teufelskreis der Sucht auf / Neuen Flyer vorgestellt

21.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Viele Menschen können Krisen häufig nur mit Hilfsmitteln wie Alkohol oder Medikamenten bewältigen. Sie bauen damit Angst und Frust ab. Sie erleben Glücksmomente nur mit Hilfe von Alkohol, Medikamenten oder anderen Substanzen und werden damit abhängig. Sie spüren, dass sich ihr Leben in der Hauptsache um Suchtmittel dreht. Nicht jeder, der viel trinkt, ist jedoch alkoholkrank. Aber: Je häufiger und je mehr getrunken wird, umso größer ist die Gefahr, alkoholkrank zu werden. Der Kreuzbund zeigt Wege aus dem Teufelskreis einer Sucht auf. Jeder, der es schon einmal probiert hat, weiß, wie schwer es ist, ohne Hilfe dem Kreislauf zu entkommen. Das Prinzip der Selbsthilfe ist «Hilfe zur Selbst-Hilfe» durch das offene Gespräch und die Begegnung. Der Kreuzbund als größter deutscher Sucht-Selbsthilfeverband bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe in seinen Gruppen. Die Gruppen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind oft erste Kontakt- und Anlaufstelle für Suchtkranke und Angehörige. Sie informieren über Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten und motivieren durch die eigene vorgelebte Abstinenz, Wege in ein suchtmittelfreies Leben zu finden. Ziele des Kreuzbundes sind unter anderem Rehabilitation und Integration der Suchtkranken in Familie, Beruf und Gesellschaft, Einbindung Angehöriger in die Gruppen- und Verbandsarbeit, Motivation durch eigene vorgelebte Abstinenz, Förderung einer alkohol- und drogenfreien Freizeitgestaltung und auch die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen problembewussteren Umgang mit Alkohol und Medikamenten. Der Flyer wurde in einer Auflage von 5000 Stück erstellt und ist fast überall zu haben. «In Banken und Sparkassen, Arztpraxen, Apotheken, öffentlichen Einrichtung und vielen Geschäften liegen die Flyer zum Mitnehmen aus», versicherte Hans-Heinrich Vogtt, Vorsitzender der Kreuzbundgruppe Stadtlohn, bei der Vorstellung. he

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