Wohnformen der Zukunft erörtert

ILEK-Fachforum tagte in Stadtlohn

28.05.2007 / Lesedauer: 2 min

Die Zukunft des Wohnens in der Berkel/Schlinge-Region steht insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf dem Prüfstand. Die Etablierung von Mehrgenerationenwohnformen oder die Schaffung von Beratungsangeboten zum Thema Wohnanpassung im Alter spielen dabei eine Rolle. Weitere Projektvorschläge befassen sich mit den Themen ökologisches und energieeffizientes Bauen. Nach Meinung der Teilnehmer ist auch eine stärkere Förderung der regionaltypischen Bauweise, etwa durch das Aufzeigen von vorbildlichen Beispielen, wünschenswert. Neben der Zukunft des Wohnens standen im Rahmen des Fachforums auch Projekte aus den Handlungsfeldern Zusammenleben und regionale Identität, Handelsentwicklung und Nahversorgung, gewerbliche Entwicklung von Flächen, Bauen und Siedlungsentwicklung, lebenslanges Lernen, Informationsmanagement sowie Verkehr auf der Tagesordnung. Im Handlungsfeld Zusammenleben und regionale Identität ging es beispielsweise um Ansätze zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements oder zur Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Senioren, insbesondere in Notfallsituationen. Im Bereich der gewerblichen Entwicklung von Flächen stand die Situation der leer stehenden Gewerbeflächen im Mittelpunkt der Überlegungen. Zwischennutzungen in Leerständen oder die Einrichtung einer Leerstandsbörse könnten passende Lösungen sein, um die Zahl der gewerblichen Leerstände zu reduzieren. Ein weiterer Projektvorschlag hat das Thema Bildung und Weiterbildung zum Inhalt. Wie könnte beispielsweise eine umfassende Informationssammlung und Bereitstellung über alle in der Region ansässigen Bildungseinrichtungen aussehen?

Lesen Sie jetzt