Zebrastreifen an der Vredener Straße bleibt in Höhe der Schillerstraße

hzFußgängerüberweg

Der Zebrastreifen an der Vredener Straße in Höhe der Schillerstraße bleibt wo er ist. Das hat der Planungs- und Bauausschuss mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Die UWG bedauert das.

Stadtlohn

, 01.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Fußgängerüberweg an der Vredener Straße in Höhe der Schillerstraße wird nicht verlegt. Der Planungs- und Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünen einen entsprechenden Antrag der UWG abgelehnt.

Die UWG hatte im Mai vorgeschlagen, den Zebrastreifen um einige Meter verlegen in die Höhe der Bakenstraße zu verlegen. „Das würde die Verkehrssicherheit erhöhen“, betonte UWG-Fraktionsvorsitzender Erwin Plate damals. Die Lage des Fußgängerüberwegs in einer leichten Kurve der Vredener Straße, die dort auch mit Tempo 50 befahren werden darf, sei nicht optimal.

Keine Unfallhäufung erkennbar

Nach Erkenntnissen des Kreises ist der Fußgängerüberweg seit Jahren unauffällig. Eine Unfallhäufung gebe es nicht. Eine Verlegung würde 9000 bis 10.000 Euro kosten.

Im Juni hat die Stadt mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises einen Ortstermin durchgeführt. Bernhard Sieverding kam anschließend als zuständiger Abteilungsleiter des Fachbereichs Verkehr zu dem Schluss: „Grundsätzlich wäre eine Verlagerung anordnungsfähig. Allerdings erkenne ich keine Vorteile für die Benutzer, weshalb ich die Beibehaltung der vorhandenen Situation empfehle.“

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Josef Wansing (CDU) nannte die Einschätzung Sieverdings „nachvollziehbar“. Wansing: „Wir sollten den Fachleuten Vertrauen schenken.“ Das sah auch die Mehrheit des Ausschusses so. Erwin Plate bedauerte das: „Schade, dass hier ein Bürgeranliegen nicht zum Tragen kommt.“

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