20 Minuten schnell als bei der Großübung vor fünf Jahren kann die Feuerwehr dank der neuen Treppe bei einem Einsatz im Schwerter Tunnel vor Ort sein.
20 Minuten schnell als bei der Großübung vor fünf Jahren kann die Feuerwehr dank der neuen Treppe bei einem Einsatz im Schwerter Tunnel vor Ort sein. © Reinhard Schmitz (A)
Schwerter Tunnel

Sieben neue Betonstufen können über Leben und Tod entscheiden

Notausgänge gibt es nicht. Nur über eine steile Bahnböschung war der Schwerter Tunnel auf der Strecke nach Dortmund für die Feuerwehr zu erreichen. Jetzt ist er sicherer geworden.

Es sind nur sieben Stufen aus frischem, hellen Beton. Aber sie können über Leben und Tod entscheiden. Im Notfall, wenn sich ein Bahnunglück im Schwerter Tunnel auf der Bahnstrecke nach Dortmund ereignen sollte. Denn dessen Eingang, in einem tiefen Geländeeinschnitt mit steilen Böschungen versteckt, war für die Feuerwehr bislang nur äußerst mühsam zu erreichen. Die kleine neue Fluchttreppe, die direkt zu einem Feldweg an der Ostberger Straße führt, verkürzt den Anmarsch der Rettungskräfte erheblich. „Durch die Treppe sparen wir 20 Minuten Zeit“, erklärte Norbert Schilff, Fachberater Feuerwehr bei der Deutschen Bahn, als er am Freitagmorgen Mitgliedern der SPD-Fraktion das neue Bauwerk präsentierte.

Feuerwehrübung im Tunnel hatten die Gefahren deutlich gemacht

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Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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