Schwerter Wald

Wie in der Bibel beschrieben: Nachbarn bauen Kreuz im Schwerter Wald

Ein drei Meter hohes Holzkreuz haben die Nachbarn vom Heideschicht 16 im Schwerter Wald aufgestellt. Es ist der Ersatz für einen zerstörten Vorgänger. Viele Hände haben dabei mitgeholfen.
Mit einem ökumenischen Gottesdienst feierten die Nachbarn vom Heideschicht 16 die Einweihung ihres Holzkreuzes auf der Lichtung hinter dem Waldrestaurant Freischütz im Schwerter Wald nach der Restaurierung. © Reinhard Roes

Die Segnung eines neuen drei Meter großen Holzkreuzes und eines neuen Sandstein-Altars stand im Mittelpunkt eines ökumenischen Gottesdienstes im Schwerter Wald.

Die Feier auf der Lichtung hinter dem Waldrestaurant Freischütz wurde am Sonntag (1. August) vom Nachbarschicht 16 „Schwerterheide“ veranstaltet und von Pfarrerin Claudia Bitter (Evangelische Kirchengemeinde Schwerte) und Pfarrer Peter Iwan (katholische Gemeinde St. Marien) gestaltet. Den musikalischen Rahmen gestaltete ein Bläser-Quartett der Dortmunder Musikschule unter Leitung von Arno Hedtfeld.

Hilfe vom NRW-Heimatministerium und von der Stadt

Nachbarn sowie Vertreter der Vereine, der Schichte und der Schützenvereine sowie aus Kirche und Politik hörten zu, als Pfarrer Iwan in seiner Predigt die kulturelle Bedeutung der Kirchen bei der Entwicklung unserer Demokratie und Gesellschaft hervorhob – bei aller Darstellung auch berechtigter Kritik an der Kirche. Den Leitgedanken entnahm er der Bibel, wo der Weg Jakobs nach Bethel zur Schaffung von Altären und Kreuzen geschildert ist.

Pfarrer Peter Iwan (l.) von der Mariengemeinde und Pfarrerin Claudia Bitter (r.) von der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte hielten den ökumenischen Gottesdienst im Schwerter Wald, bei dem das wiedererstandene Holzkreuz eingeweiht wurde.
Pfarrer Peter Iwan (l.) von der Mariengemeinde und Pfarrerin Claudia Bitter (r.) von der Evangelischen Kirchengemeinde Schwerte hielten den ökumenischen Gottesdienst im Schwerter Wald, bei dem das wiedererstandene Holzkreuz eingeweiht wurde. © Reinhard Roes © Reinhard Roes

Schichtsprecher Bernd Engelhardt berichtete, dass Orkan Sabine 2020 das von Heidenachbarn 1984 errichtete Holzkreuz zerstört hatte. Und dass nun Schicht 16 mit Hilfe der Stadt, des NRW-Heimatministeriums sowie der Firmen Werthmann, Oberste und Homel das Holzkreuz erneuert und mit einem Steinaltar und Sitzbänken ergänzt hat.

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