Bis zum Beginn der Coronakrise kamen noch die Hauskassierer zu den Mitgliedern der Sterbekasse Westhofen, um den Einzug des Jahresbeitrags von 6 Euro im Mitgliedsbuch abzustempeln.
Bis zum Beginn der Coronakrise kamen noch die Hauskassierer zu den Mitgliedern der Sterbekasse Westhofen, um den Einzug des Jahresbeitrags von 6 Euro im Mitgliedsbuch abzustempeln. © Reinhard Schmitz
Institution seit 1923

Zahlen für den Tod: Die Sterbekasse Westhofen darf nicht völlig sterben

Man konnte Beerdigungen nicht mehr bezahlen. Deshalb gründete sich auf private Initiative in der Inflationszeit 1923 die Sterbekasse Westhofen. Jetzt will keiner mehr ihre Geschäfte führen.

Man zahlt bis zum bitteren Ende. Unverändert 6 Euro pro Jahr, früher waren es mal 12 Mark. In bar, wenn die Hauskassierer vor der Tür stehen und den Erhalt des Beitrags mit dem Stempel im Mitgliedsbuch quittieren. So war es bis zum Frühjahr 2020 noch üblich bei der Sterbekasse Westhofen.

Gegründet zur Selbsthilfe in der Inflationszeit

Jedes Jahr treten immer noch neue Mitglieder ein

Übergang an Begräbnishilfe Berghofen geplant

Über den Autor
Redakteur
Reinhard Schmitz, in Schwerte geboren, schrieb und fotografierte schon während des Studiums für die Ruhr Nachrichten. Seit 1991 ist er als Redakteur in seiner Heimatstadt im Einsatz und begeistert, dass es dort immer noch Neues zu entdecken gibt.
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