Altbau der St.-Vitus-Schule in Südlohn soll im Mai fertig saniert sein

St.-Vitus-Schule

Nachdem der Neubau der St.-Vitus-Schule bezogen wurde, haben die Arbeiten am Altbau begonnen. Hier entstehen unter anderem neue Klassenräume und das Lehrerzimmer.

Südlohn

, 06.01.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bauamtsleiter Dirk Vahlmann vor dem Raum, der bald zur Garderobe werden soll.

Bauamtsleiter Dirk Vahlmann vor dem Raum, der bald zur Garderobe werden soll. Dafür musste extra ein Durchbruch gemacht werden. © Madlen Gerick

Noch ist es still in der St.-Vitus-Schule in Südlohn. Die Schulkinder, die im November den Neubau bezogen haben, sind aktuell zu Hause. Und auch der Altbau steht gerade verlassen da. Hier wurden Heizkörper und Rohre demontiert, Wände abgebrochen und neue wieder aufgezogen. Nur ein paar mit Regenbogen und Wiesen bemalte Fenster und Wände erinnern an die Kinder, die das Gebäude voraussichtlich im Mai wieder mit Leben füllen.

Jetzt lesen

Seit Ende November wird der Altbau der Grundschule saniert. Sobald die Kinder den Neubau bezogen hatten, konnten die Arbeiten beginnen, erzählt Bauamtsleiter Dirk Vahlmann. Zusammen mit den Architekturbüros Paß und Wantia hat er die Arbeitsleitung inne.

Vier neue Klassenräume für dreizügige Schule

Unter anderem entstehen im nördlichen Teil des Gebäudes vier neue Klassenzimmer, zwei in der oberen und zwei in der unteren Etage. „Das ist erforderlich für die Dreizügigkeit der Schule. Es werden aber nicht alle Klassenräume sofort gebraucht, sondern pro Jahr kommt dann einer dazu“, erklärt Dirk Vahlmann.

Zwischen zwei Klassenzimmern entsteht immer ein kleinerer Raum für die Garderobe. „Wegen des Brandschutzes darf die Garderobe nicht mehr auf dem Flur sein“, sagt Dirk Vahlmann. Anders sei das im Neubau. Dort ist die Garderobe weiterhin auf dem Flur, weil ein anderes Brandschutzkonzept gelte.

Eine Brandschutztür trennt die Garderobe vom Flur und auch zwischen den Gebäudeteilen wurden Brandschutztüren eingebaut. Noch sind diese mit Folie versehen, damit sie bei den Sanierungsarbeiten nicht beschädigt werden.

Viel Platz für die Mitarbeiter der Grundschule

Im Bereich der früher zur Offenen Ganztagsschule gehörte, entstehen Sanitäranlagen für die Lehrer, das Lehrerzimmer und das Sekretariat. Im Keller wurden Technikräume saniert. „Die versorgen auch den Neubau, weil der nicht unterkellert ist“, so der Bauamtsleiter. Anders als im Neubau wird es in dem alten Gebäude keine CO2-gesteuerte Lüftungsanlage geben.

Hier entstehen die Sanitäranlagen für die Lehrer.

Hier entstehen die Sanitäranlagen für die Lehrer. Die Abbrucharbeiten dafür sind schon fertig. © Madlen Gerick

Ansonsten werden Heizung, Elektro, und Sanitär aber komplett erneuert. Der Boden und die Decken bleiben in den meisten Räumen so, wie sie sind. „Wir versuchen natürlich, viel zu erhalten, um die Kosten niedrig zu halten.“

Außenansicht bleibt

Diese belaufen sich auf 780.000 Euro für die Sanierung des Altbaus. Zusammen mit dem Neubau beträgt die Gesamtsumme des Projekts 6,2 Millionen Euro.

Von außen wird das Gebäude aus den 1920er oder 1930er Jahren übrigens nicht verändert, erzählt Dirk Vahlmann. „Die Substanz ist erhaltenswert und der Altbau ist für das Ortsbild ja auch prägend.“

Lesen Sie jetzt