Bullitreffen an der Burg soll auf jeden Fall größer werden

hzBulli-Burg Oeding

Die erste Bulli-Burg ist Geschichte: Die Premiere des VW-Treffens am Burghotel Pass ist beim Publikum gut angekommen. Die Organisatoren planen schon die Neuauflage.

Südlohn

, 15.09.2020, 17:58 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einem breiten Grinsen stand Theo Pass am Sonntagvormittag vor seinem Burghotel: Um ihn herum VW Bullis aus allen Baujahren und in allen Farben und Formen. „Das ist schon geil, oder?“, entfährt es ihm beim Blick in die Runde. Die erste Bulli-Burg, das Treffen für VW Transporter am historischen Burgturm in Oeding, neigt sich da gerade ihrem Ende entgegen.

Rund 30 Busse und Wohnwagen seien über das Wochenende vor Ort gewesen. „Wir hatten einen ständigen Wechsel“, erzählt Theo Pass. Gäste seien dabei aus Offenbach, Friesland, Münster, dem Ruhrgebiet, Rheinberg und dem ganzen Kreis Borken angereist.

Nur positive Kommentare auf das Treffen

„Und wir haben keinen einzigen negativen Kommentar gehört“, fügt er noch hinzu. Einzig die Kurzfristigkeit hätte einigen Besuchern nicht gut gepasst: „Wir haben das hier ja in gerade einmal sechs Wochen aus dem Boden gestampft“, erklärt er. Das sei einigen Bullifahrern dann doch zu knapp gewesen. „Die Anmeldungen für die Neuauflage bringen wir auf jeden Fall früher heraus“, erklärt er. Eigentlich müsse man damit jetzt schon wieder anfangen.

Für Julian Effkemann, den zweiten Organisator hinter der Bulli-Burg ist klar, dass das Treffen größer werden soll. „Aber nicht zu groß“, sagt er. Einerseits solle die familiäre Atmosphäre erhalten bleiben. Andererseits müsse das Treffen ja auch weiter auf dem Parkplatz des Burghotels stattfinden. „Sonst bringt der Name Bulli-Burg ja nichts“, sagt er lachend. Wenn das Treffen irgendwo auf einer Wiese stattfände, hätte es ja mit der Oedinger Burg nichts mehr zu tun.

Neuauflage ist schon in Planung

Die Neuauflage ist für Ende April 2021 angedacht. Vielleicht könne man das Treffen ja sogar mit dem verkaufsoffenen Sonntag zur Maimeile verknüpfen. Aber das sind erst einmal nur ein paar Ideen. „Wir müssen das jetzt erstmal alles sacken lassen“, sagt Theo Pass.

Auch bei Nicht-Bullifahrern hat das Treffen für einiges Aufsehen und neugierige Blicke gesorgt. Wegen des Coronavirus hatten die Organisatoren bei der Premiere noch auf ein Rahmenprogramm verzichtet. Das soll sich – wenn die Vorschriften es zulassen – beim nächsten Mal natürlich ändern. „Aber auch so hatten wir viele Besucher, die einfach nur einmal gucken wollten“, sagt Theo Pass. Und das, obwohl die Bullis nach außen relativ abgeschottet standen. „Da waren einige doch etwas scheu“, sagt er.

Hoffnung auf weniger Auflagen

Julian Effkemann und Theo Pass hoffen nun, dass im Frühjahr vielleicht schon mehr möglich sein wird und weitere Beschränkungen gegen das Coronavirus zurückgenommen werden. Alle Bullifreunde aus der Gegend halten sie bei Facebook auf der Seite der Bulli-Burg auf dem Laufenden.

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