Der SC Südlohn ist mit seinem Neubau auf der Zielgeraden

Stadionumbau

Wozu ein engagiertes Team in der Lage ist, haben in den vergangenen fast zwei Jahren die Sportler des SC Südlohn bewiesen. Am Roncalli-Stadion hat sich einiges getan.

Südlohn

, 16.12.2018, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der SC Südlohn ist mit seinem Neubau auf der Zielgeraden

Am Samstag wurde die neue Tribüne von den Mitgliedern des Vereins gepflastert. © Georg Beining

Die Mitglieder des Sportvereins haben sich gemeinsam mit ihrem Vorsitzenden Andreas Bone um das neue Gesicht der Vereinsanlage an der Doornte gekümmert. Und das sei vor allem an den Wochenenden passiert, wie der Vorsitzende an diesem eisigen Samstagmorgen erzählt.

Josef Rathmer in seiner knallgelben Arbeitsjacke und mit dicken Kniepolstern ausgestattet ist nebenan gerade dabei, Pflastersteine zu schneiden und mit drei jungen Leuten die Stufen der Stehtribüne neu zu pflastern. „Hier war früher ein Wall mit Bäumen“, erzählt Anreas Bone, nachdem er kurz von seinem Gabelstapler gestiegen ist, „Der hat früher fast bis an die Schlinge gereicht.“

Neues Vereinsheim

Heute steht an dem Platz das neue Vereinsheim. Der gesamte neue Komplex ist sehr ansehnlich und funktionell geworden und strukturiert die Sportanlage völlig neu. „Das war bisher wirklich eine großartige Teamleistung“, lobt der Vorsitzende alle Aktiven, die an dem Projekt mitgearbeitet haben. Daher legt er auch großen Wert darauf, an alle seinen Dank zu richten, die dabei sind und waren. Seine „Mannschaftsaufstellung“: die erste und zweite Fußballmannschaft, die A-Jugend, Josef Rathmer (Pflasterarbeiten), Frank Gehling (Sanitäranlagen), Patrick Rathmer, Bernd Brinkmann und Jan Hasenkamp (Innenausbau), Maxi Hayk und Mario Florin (Elektrik), Josef Hinske, Guido Volks, Dieter Markötter, Stefan Ostendorf (Maurer- und Dachdeckerarbeiten), Markus Schlüter (Gartenarbeiten), André Demes (Catering), Tekir (Pizzadienst), und Michael Tenk (Brötchenlieferung).

Noch bis Februar

Und nun sind die Sportler allmählich auf der Zielgeraden. „Die dicksten Brocken sind geschafft“, ruft Andreas Bone noch herüber. „Im Februar sind wir fertig“, sagt der Vorsitzende, steigt wieder auf seinen Gabelstapler und tuckert davon – neue Pflastersteine holen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Halterner Zeitung Hilfseinsatz für „Habitat for Humanity“

Oedinger Bauunternehmer Hubert Epping (58) war als „Hoffnungsbauer“ in Kenia