Ukraine-Krieg

Direkte Hilfe: ter Hürne unterstützt Partner in der Ukraine mit 20.000 Euro

Nicht nur wirtschaftlich spürt das Unternehmen ter Hürne die Folgen des Ukraine-Kriegs. Über Partner vor Ort erreichen Südlohn die schrecklichen Nachrichten direkt. Das Team handelt.
Aleksandr Nikitin (M.) von MyFloor Ukraine freut sich über die Medikamentenspende  für die vom Krieg direkt betroffene Heimat des ter Hürne-Kunden. Vertriebsleiter Torsten Nienhaus (l.) und Exportleiter Burkhard Hessing übergaben das erste Medikamentenpaket.
Aleksandr Nikitin (M.) von MyFloor Ukraine freut sich über die Medikamentenspende für die vom Krieg direkt betroffene Heimat des ter Hürne-Kunden. Vertriebsleiter Torsten Nienhaus (l.) und Exportleiter Burkhard Hessing übergaben das erste Medikamentenpaket. © ter Hürne

Die Nachricht vom Beginn des Überfalls Russlands auf die Ukraine am 24. Februar war auch für die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung des Fußbodenherstellers ter Hürne ein Schock. So war es selbstverständlich, schnell und unbürokratisch Hilfe zu organisieren, wie das Unternehmen mitteilt.

„Für uns ist die Ukraine ein wichtiger Absatzmarkt mit vielen langjährigen Kundenkontakten. Wir haben durch unsere Kunden viele freundschaftliche Verbindungen zu Architekten und Weiterverarbeitern im ukrainischen Markt“, berichtet Exportleiter Burkhard Hessing.

Ukrainische Holzwirtschaft ist wichtiger Handelspartner

„Für die Beschaffung von hochwertigen Eiche-Decklagen für unsere Parkettfertigung ist die ukrainische Holzwirtschaft die wichtigste europäische Quelle, die auch aus keinem anderen Markt ohne weiteres ersetzt werden kann“, ergänzt Vertriebsleiter Torsten Nienhaus, der auch Mitglied der Geschäftsleitung bei ter Hürne ist. Über derartige Folgen berichteten jüngst schon andere Unternehmen aus der Region.

Viel wichtiger als diese wirtschaftlichen Konsequenzen seien aber die vielen schockierenden und traurigen Nachrichten, die man von seinen Geschäftspartnern und Freunden aus der Ukraine erhalte, erklärt Nienhaus. Die Partnerschaft reiche natürlich über die geschäftliche Verbundenheit hinaus.

„Daher haben wir uns entschlossen, über unsere Partner im Vertrieb und in der Holzbeschaffung die ukrainischen Menschen direkt zu unterstützen und über deren unternehmerische Netzwerke Arznei und dringend benötigte medizinische Materialien an die besonders betroffenen Kliniken im Kriegsgebiet zu leiten“, berichtet der Vertriebsleiter.

Medizinisches Material wird direkt in die Krisenregionen geliefert

Die Partnerunternehmen hatten eigens eine Auflistung der benötigten medizinischen Produkte aufgestellt, „diese Liste wurde durch unseren Einkauf abgearbeitet“, so Nienhaus.

Jüngst konnte der Kunde Aleksandr Nikitin von MyFloor Ukraine bei ter Hürne persönlich Arznei im Wert von 5.000 Euro übernehmen. Weiter erfolgt der Transport weiterer benötigter Medikamente, Krankentragen und anderer medizinischer Hilfsmaterialien im Wert von 15.000 Euro in die Ukraine, um über den wichtigsten ukrainischen Holz-Lieferanten von

ter Hürne weiter verteilt zu werden.

„Wir bewundern den Mut und die Kraft der ukrainischen Menschen, hoffen aber, dass das Leid und dieser Wahnsinn bald vorbei ist. Uns ist es wichtig unseren Partnern jetzt mit aktiver Unterstützung beizustehen. Das ist auch für uns selbst wichtig“, gab Burkhard Hessing seinem ukrainischen Kunden mit auf den Weg.

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