Ehe bedeutet das Ende in der Compagnie

30.11.2007, 18:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>Halten die Vereins-Fahne hoch (v.l.): Benedikt Lansing, Volker Niestegge, Josef Hinske, Dominik Söbbing, Marc-Andre Jödden, Sebastian Lansing, Werner Lansing, Franz-Josef-Niestegge, Bernd Südfels, Tobias Diehl, Phillip Niestegge, Werner Hinske, Thomas Funke und Ingo Schmitz.</p>

<p>Halten die Vereins-Fahne hoch (v.l.): Benedikt Lansing, Volker Niestegge, Josef Hinske, Dominik Söbbing, Marc-Andre Jödden, Sebastian Lansing, Werner Lansing, Franz-Josef-Niestegge, Bernd Südfels, Tobias Diehl, Phillip Niestegge, Werner Hinske, Thomas Funke und Ingo Schmitz.</p>

Südlohn Drei neue Mitglieder konnte die "Bürger-Junggesellen-Compagnie 1764" - auch Poahlbörger genannt - bei der jüngsten Jahreshauptversammlung begrüßen.

Der Verein ist 1764 von Südlohnern gegründet worden. Sein Symbol: die Lindeauf dem Marktplatz. Heute gehören ihm die männlichen Nachkommen der "Gründungsväter" an, die unverheiratet sind, das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Südlohn wohnen.

Zur Zeit sind rund 25 aktive Mitglieder in den Verein vertreten. Die neuen Mitglieder Phillip Niestegge, Dominik Söbbing und Rudolf Tenbrake wurden nach alter Tradition unter der Vereinsfahne vom "Captain" gefähnelt. Dabei ist es Brauch, dass sie eine Schnitte Schwarzbrot zu essen, die ordentlich mit Salz bestreut ist.

Vor dem offiziellen Teil der Sitzung haben sich zunächst alle Mitglieder bei einem Essen gestärkt. Nachdem die Beschlussfähigkeit geprüft und die Kassenlage geklärt war, wurden bei der anschließenden Wahl folgende Posten vergeben:

Im Vorstand sind Sebastian Lansing (Captain) Tobias Diehl (Kassenwart und Schriftführer) vertreten. Zum neuen Fähnrich haben die "Bürger-Junggesellen-Compagnie 1764" Volker Niestegge bestimmt.

Bosseln statt Ball

Der alte Fähnrich, Marco Schmitz, im vergangenen Jahr geheiratet hat, gehört somit nicht mehr der Compagnie an. Werner Lansing (Rumormeister), Franz-Josef-Niestegge (Familienbeirat), Klaus Frechen (Familienbeirat) zählen zum Vorstand.

Entschieden haben die Mitglieder, den Poahlbörgerball, der eigentlich alle drei Jahre stattfindet und an dem auch die verheirateten "ehemaligen" Junggesellen mit Ihren Frauen teilnehmen, um ein Jahr zu verschieben. Stattdessen wird im Frühjahr ein Bosseltag mit allen Mitgliedern durchgeführt.

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