Es läuft wieder rund am Kreisverkehr

Ramsdorfer Straße

Für die Verkehrsteilnehmer ist es ein vorübergehendes Ärgernis, für die Anwohner seit vier Wochen ein dauerhaftes. So lange wird am Kreisverkehr an der Ramsdorfer Straße (K14) gearbeitet. Am Donnerstag aber soll die Sperrung Geschichte sein.

Südlohn

, 26.04.2017, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mittwochabend war der Kreisel freigegeben – die Bauarbeiten sind bis auf die Markierungen fertiggestellt.

Mittwochabend war der Kreisel freigegeben – die Bauarbeiten sind bis auf die Markierungen fertiggestellt.

Ein Anlieger berichtete der Redaktion von zum Teil sehr problematischen Zuständen. Dann nämlich, wenn PKW-, aber auch LKW-Fahrer trotz Hinweisschildern bis zur Sperrung vorfahren und ihnen dann nur der Weg zurück aus der Baustelle übrig bleibt. Täglich soll das der Fall gewesen sein.

Wirtschaftswege belastet

Auch von "Auswegen" über den Radweg und damit Umfahren der Sperrung ist die Rede. Und Kritik gab es auch an einer übermäßigen Belastung von Wirtschaftswegen und Banketten im Brink. Vor allem aber wunderte sich der Anwohner über die lange Dauer der Baustelle.

LKW-Fahrer ignorieren Sperrung

Von alldem weiß auch der Kreis Borken, wie Pressesprecherin Ellen Schlütter auf Anfrage bestätigt. So sei "bekannt, dass es immer wieder solche Situationen gegeben habe", dass gerade LKW-Fahrer die Sperrung ignoriert hätten. Schlütter: "Es wurde daher die Verkehrsführung noch mal ergänzt durch Sackgassenschild und auch Überklebung von Wegweisern. "Insgesamt ist aber wenig an uns herangetragen worden", sagt Ellen Schlütter. Und nach der Nachrüstung habe sich die Lage auch deutlich verbessert.

Drei Bauabschnitte

Zur Gesamtsituation erklärt die Kreis-Sprecherin, dass es sich um eine Sanierungsmaßnahme zwischen Borkener Straße (L572) und Ramsdorfer Straße (K14) handele, bei der die Fahrbahndecke auf 1200 Metern erneuert wurde: "Die Arbeiten erfolgten in drei Bauabschnitten, deren letzter der Kreisverkehr war." Und seit Rosenmontag sei auch kontinuierlich gearbeitet worden, bis auf ein, zwei Tage um Ostern. Dabei habe es sich, auch das betont Schlütter, im Kreisverkehr um Abläufe gehandelt, die hinter einander geschaltet waren.

Für die zeitliche Verzögerung - geplant war die Fertigstellung bereits zum 7. April - nennt sie drei Gründe: 1. wetterbedingte Behinderungen; 2. Probleme, den Anliegerbetrieb, also die Erreichbarkeit der Grundstücke durch die Anlieger, mit der allgemeinen Verkehrsführung unter einen Hut zu bringen und 3. Verzögerungen bei der Material-Anlieferung. Die gab es im Bereich des Kreisverkehrs vor allem bei der Beschaffung des dort eingesetzten "Gussasphalts".

Aber schon Mittwochabend lief der Verkehr auch im Kreisverkehr wieder rund. Dann ist nicht nur die rund 275 000 Euro teure Maßnahme abgeschlossen, sondern auch die Sperrung wieder aufgehoben.

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