Familie als Auslaufmodell?

21.12.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Oeding Ist die Familie ein Auslaufmodell? Mit dieser Frage setzten sich Erwachsene und Jugendliche der KAB Oeding unter der Leitung von Diakon Christoph Hesse bei einem Wochenendseminar in der Heimvolkshochschule in Haltern auseinander.

Zunächst stellte Hesse die Sichtweise der katholischen Kirche vor, nach der die Familie die Urzelle der menschlichen Gemeinschaft sei und keinesfalls zur Disposition gestellt werden dürfe. Alternative Lebensgemeinschaften würden, wenn sie als dauerhafte Gemeinschaft angelegt seien, als Lebensform akzeptiert, könnten aber einer Familie, auch was ihre gesellschaftlichen und sozialen Aufgaben angehe, nicht gleichgestellt werden oder sie ersetzen. Auch kritische Aspekte wie eine zunehmende Scheu der Menschen vor einer festen Bindung und dauerhafter Übernahme von Verantwortung, die wachsende finanzielle Belastung und die gesellschaftliche Benachteiligung der Familie und die damit verbundenen Zukunftsängste kamen zur Sprache. Abschließend überwogen jedoch bei den Teilnehmern die Argumente pro Familie. Auch die Jugendlichen sprachen sich für den Erhalt der Lebensform Familie mit Eltern und Geschwistern aus, zu denen es ihrer Meinung Ansicht nach keine Alternative gebe.

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